Fußball

Trainer Erkner trotz des 1:3 der SVG Göttingen zufrieden

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Im Vorwärtsgang: SVG-Torschütze Justin Taubert (links) im Laufduell gegen Hannovers Riad Smajli, dem er in dieser Situation entwischt. 

Im möglicherweise letzten Testspiel vor der in zwei Wochen beginnenden Saison der Fußball-Oberliga unterlag die SVG Göttingen dem Regionalligisten HSC Hannover vor 230 Zuschauern im Stadion am Sandweg mit 1:3 (1:1).

„Für den HSC dürfte das Ergebnis wohl unbefriedigender sein als für uns“, meinte SVG-Trainer Dennis Erkner. Denn sein Team habe immerhin mindestens eine Stunde lang auf Augenhöhe gegen die höherklassigen niedersächsischen Landeshauptstädter gespielt.

Ausgerechnet ein ehemaliger SVGer erzielte die Führung für die Gäste. Dabei tunnelte Martin Wiederhold mit einem Direktschuss aus sieben Metern SVG-Verteidiger Yannis Fischer in der 23. Minute. Aber nur acht Minuten später gelang dem dribbelstarken Justin Taubert der 1:1-Ausgleich, als das Leder nach einem Eckball und einer anschließenden unübersichtlichen Situation bei ihm landete und er aus kurzer Distanz volley den Ball ins kurze HSC-Toreck beförderte. Kurz vor der Pause verhinderte Göttingens Keeper Dennis Henze die erneute HSC-Führung, als er einen Kopfball von Maurice Kleinert reaktionsschnell zur Ecke lenken konnte.

„In der zweiten Halbzeit haben wir so ein wenig die Ordnung verloren – sicherlich auch geschuldet, dass ich alle Spieler eingesetzt habe“, meinte Erkner, der aber dennoch sehr zufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft.

Ein Problem wurde indes offenkundig. Mit den Standards hatten die Schwarz-Weißen so ihre Probleme, was Erkner auch auf den längenmäßigen Vorteil der HSC-Spieler zurückführte. So verwunderte es nicht, dass eben ein Standard in Form eines Eckballs die erneute Führung der Hannoveraner brachte durch einen Kopfball von Kleinert (63.). Und zehn Minuten später sorgte der gerade eingewechselte Fabian Weigel mit einem Flatterball aus 25 Metern für das 3:1-Endergebnis. Vier Minuten später hätte Taubert noch einmal verkürzen können, doch sein gekonnter Drehschuss ging links am Gästegehäuse vorbei.

„Uns fehlt gegen höherklassige Mannschaften einfach das Quäntchen Cleverness. Defensiv stellen wir uns in der Tat noch ein bisschen naiv an und sind am Ball noch etwas unruhig“, meinte Erkner, dem es aber dennoch sehr viel Spaß machte, seinem Team zuzuschauen. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich während der Vorbereitung und in den Testspielen niemand verletzt hat, sodass die Saison in zwei Wochen nun starten kann.  gsd

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