Fußball-Oberliga: Morgen startet Göttingen 05 beim TSV Ottersberg in die neue Saison

Trainingsunfall: „Poldi“ mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus

Der Rettungs-Hubschrauber ist auf dem Rasen im Maschpark gelandet, transportiert den verletzten 05-Spieler Krzysztof Podolczak ins Krankenhaus. Rechts steht noch der Rettungswagen. 05-Trainer Hans-Jörg Ehrlich stellte dieses Foto-Dokument zur Verfügung. Foto: nh

Göttingen. Das vorletzte Training von Göttingen 05 vor dem Saisonstart morgen in der Fußball-Oberliga beim TSV Ottersberg ist von einem heftigen Trainingsunfall überschattet worden. Krzysztof Podolczak stürzte im Maschpark beim Versuch, an eine Flanke zu kommen, auf die rechte Schulter und kugelte sie sich aus – nicht zum ersten Mal.

Ein Rettungswagen wurde herbeigerufen, doch die Schmerzen waren so groß, dass der Stürmer nicht transportfähig war und noch auf dem Platz in eine Narkose versetzt wurde. So wurde sogar noch der Rettungs-Hubschrauber angefordert, der auf dem Rasen landete und „Poldi“ ins Krankenhaus transportierte. „Das war natürlich kein optimaler Trainingsabschluss“, meinte der neue 05-Trainer Hans-Jörg Ehrlich.

So wird Krzysztof Podolczak morgen in Ottersberg natürlich nicht für die Südniedersachsen stürmen können. Ersatz ist gefragt – Ehrlich räumt nun Mazlum Dogan oder Christian Spohr die größten Chancen ein, neben Grzegorz Podolczak der zweite Stürmer im vom Trainer bevorzugten 4-4-2-System zu sein.

Podolczak ist aber nicht der einzige Spieler, der den 05ern nicht zur Verfügung steht. Robert Huck (Knöchelverletzung vom Pokalspiel in Lüneburg), Sascha Mut (Fußverletzung aus dem Derby mit der SVG) und Ricardo Moreno (Leistenprobleme durch Überlastung) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. So ist ehrlich gezwungen, zumindest teilweise umzustellen.

In der Abwehr mit Rückkehrer Christian Horst und Julian Keseling in der Zentrale ist die linke Außenverteidiger-Position noch offen. Zeibig bietet sich an. Rechts läuft es auf Burkhardt oder Weide hinaus. Im Mittelfeld sind rechts Bruns sowie als „Sechser“ Förtsch und Rudolph eingeplant.

Auch hier ist die Besetzung der linken Seite noch ungeklärt. Möglicherweise ist hier auch Yahya Timocin wieder eine Option, der seit zwei Wochen wieder im Training dabei ist und wieder zur Verfügung steht. (haz/gsd-nh) Foto: rwx

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