Joshua Busching: Von Ebergötzen nach Wolfsburg

Der Traum vom Bundesliga-Profi

Ein Ebergötzer bei den Wölfen: Wolfsburgs Joshua Busching (am Ball) setzt sich gegen Werratals Dix Xarier (re.) durch. Foto: Jelinek

Göttingen. Die Durchschnittsnote von 2,3 im Abitur, das er im Sommer im Fußball-Internat des VfL Wolfsburg ablegt, soll es schon sein. Joshua Busching ist ein ehrgeiziger 17-Jähriger, der weiß, was er will. Bundesliga-Profi, das will er dann auch einmal werden – wenn es geht, beim VfL Wolfsburg. Für den spielt er im ersten Jahr bei den A-Junioren und führt mit seinem Team die A-Junioren-Fußball-Bundesliga Nord/Nord-Ost an.

„Manfred Mattes, (B-Junioren-Trainer beim VfL Wolfsburg, die Red.) hat mich entdeckt. Ich habe mit dem SCW Göttingen in Reislingen/Neuhaus gespielt, und da war er als Beobachter da und hat mich dann angerufen. So bin ich zum VfL Wolfsburg gekommen, das war 2010“, erzählt der gebürtige Ebergötzer, der in seinem Heimatverein TSV Ebergötzen mit sechs Jahren in der G-Jugend das Fußballspiel erlernt hat.

Erstmals als Spieler dabei

Im vergangenen Jahr ist der VfL deutscher Meister der A-Junioren geworden. „Da war ich aber noch nicht dabei. Aber das kann ich ja in diesem Jahr vielleicht noch nachholen“, sagt Busching, der als jüngerer Jahrgang bereits einen Stammplatz in seinem Team innehat. Früher gefiel ihm die Nummer zehn, war er Spielmacher, heute spielt er Außenverteidiger und ist mit dieser Rolle zufrieden, hat in der laufenden Saison ein Tor erzielt. Gegen die Grashoppers aus Zürich gelangen ihm in der Zwischenrunde beim Sparkasse & VGH Cup gestern gar zwei Treffer beim 6:2-Sieg. „Als Kind war ich immer bei diesem Turnier und wollte unbedingt auch einmal dabei sein“, erzählt Busching, dessen Traum von früher nun erstmals in Erfüllung gegangen ist. „Die Atmosphäre in der Lokhalle ist phantastisch, natürlich auch eine ganz andere als Spieler, es macht unglaublich viel Spaß.“ Natürlich feuern den VfL Wolfsburg seine Eltern und seine drei älteren Brüder an.

Wenn es nicht zum Fußball-Profi reichen sollte, was könne er sich dann vorstellen? „Dann werde ich studieren in Richtung Sportmanagement“, hat Busching sich überlegt, dessen Lieblingsfächer in der Schule Spanisch, natürlich Sport und Biologie sind. Als Leistungsfächer hat er neben Sport und Biologie noch Englisch. (gsd)

Von Walter Gleitze

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.