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Traumtor ohne Wert: Mengeringhausen 1:7 bei Gruppenliga-Primus Wabern

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An ihm lag's nicht: Mengeringhausens Torwart Moritz Föll zeigte trotz sieben Gegentoren großes Können. Hier nimmt er Wabern Dreifach-Torschütze Fabian Korell den Ball ab.
An ihm lag‘s nicht: Mengeringhausens Torwart Moritz Föll zeigte trotz sieben Gegentoren großes Können. Hier nimmt er Wabern Dreifach-Torschütze Fabian Korell den Ball ab. © malafo

Den Schönheitspreis hat der TuSpo Mengeringhausen beim Gruppenliga-Auftritt am Sonntag beim TSV Wabern abgestaubt. Mehr aber nicht.

Das Tor per Fallrückzieher von André Gutmann war die sehenswerteste Aktion des gesamtes Spieles – obwohl insgesamt acht Treffer fielen am Reiherwald. „Leider hat das schönste Tor nicht achtfach gezählt“, sagte Marcel Schilling. Der Co-Trainer des TuSpo wusste, dass sich sein Trainerkollege wie auch alle Grün-Weißen nichts kaufen konnten für das Tor. 1:7 (0:3) beim Spitzenreiter, der Fallrückzieher war nicht mehr als ein Ehrentreffer.

Der TuSpo fiel damit vor dem Derby am Mittwoch in Goddelsheim auf den vorletzten Rang zurück, da die Konkurrenz aus Körle und Kirchberg/Lohne punktete.

Mengeringhausen verliert zu viele Bälle im Vorwärtsgang

Tief stehen und es dem Gegner schwer machen – das funktioniert sogar bei den Gäste immer wieder, vor allem im ersten Durchgang. Wenn sie den Gegner vor sich und stellen konnten, gelang es, die vielen langen Bälle der Waberner gut zu verteidigen. „Allerdings haben wir in der Vorwärtsbewegung im Spielaufbau und oft auch noch im Zentrum zu viele Bälle hergeschenkt“, berichtete Schilling, dessen Team wie viele andere auch die Erfahrung machte: Bei unnötigem Ballverlust kriegst du Probleme gegen Fabian Korell und Co. Der Torjäger der Schwälmer stockte sein Konto gestern auf 25 auf.

Den Reigen eröffnete allerdings Martin Mühlberger nach zehn Minuten. mit dem ersten gescheiten TSV-Angriff. In der Folge kombinierten die Gastgeber einmal herrlich, hatte Patrick Herpe einmal zu viel Platz – 3:0 zur Pause; auch weil Denny Benndorf (30.) daneben köpfte, und Dominik Lüdtkes Fallrückzieher beim Torwart landete.

„Nach der Pause war es schnell gelaufen“, sagte Schilling und meinte das 4:0 durch Korell keine drei Minuten nach Wiederanpfiff. Auf dieser Grundlage setzte sich das Spiel fort – die Heimelf „hat das gut gespielt“; so Schilling, die Gastelf sparte sich in Anerkennung der Kräfteverhältnisse ein verzweifeltes Aufbäumen und „war hier und da zu blauäugig“, so Schilling. So hagelte es drei weitere Waberner Treffer der Marke „wir hatten es schon schwerer“. (schä)

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