Darvoudis stürzt die Wölfe

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Dreierpacker: Wilhelmshöhes Athanasios Darvoudis (links) entschied das Spitzenspiel gegen den TSV Wolfanger mit drei Toren fast im Alleingang.

Bei der TSG Wilhelmshöhe verlor der TSV Wolfsanger als Tabellenführer der Fußball-Kreisoberliga aufgrund eines Dreierpacks von Athanasios Darvoudis 1:3 (0:2).

Seit Saisonstart entschied der TSV Wolfsanger alle acht Spiele in der Fußball-Kreisoberliga für sich. Im neunten Spiel setzte es für die Mannschaft von Trainer Taylan Bilecen nun die erste Pleite. Bei der TSG Wilhelmshöhe verlor der Tabellenführer aufgrund eines Dreierpacks von Athanasios Darvoudis 1:3 (0:2).

Bilecen warnte bereits vor der Partie vor den kampfstarken Gastgebern: „Sie laufen viel, sind sehr athletisch, hauen sich in jeden Zweikampf und sind richtig aggressiv.“

Diese Einstellung legte Wilhelmshöhe vor allem in der ersten Halbzeit an den Tag. Gut für die Heimmannschaft: Darvoudis sorgte bereits nach sechs Minuten für die frühe Führung. Fortan konnte Wilhelmshöhe aus einer sicheren Defensive heraus agieren, die Räume waren eng, kaum einen Ball gab das Team auf.

Gegen den disziplinierten Stadtrivalen versuchte Wolfsanger, vor allem spielerische Lösungen zu finden. Doch mehr als zwei harmlose Kopfballchancen (18./20. Minute) brachten die Gäste im ersten Durchgang nicht zustande. Wolfsanger war nicht zwingend genug, Wilhelmshöhe hingegen eiskalt. 28. Minute: Langer Ball aus der eigenen Hälfte auf Darvoudis, und der Angreifer traf drei Tage nach seinem 22. Geburtstag erneut ins Tor der Gäste – 2:0.

Dabei hatte der TSV noch Glück: Der Pfosten (25.) und Torhüter Jan Walter (42.) verhinderten, dass der Favorit zur Halbzeit noch höher zurücklag und somit in der zweiten Hälfte noch immer alles drin war. Allerdings: Nur 150 Sekunden nach Wiederanpfiff vertändelte Tom Nolte den Ball gegen Foba Gongnet am Strafraum, der legte rüber zu Darvoudis, und der Stürmer schob locker zum 3:0 ein – sein drittes Tor in dieser Begegnung.

Wolfsanger kam in der 58. Minute noch einmal per Elfmeter durch Marvin Schwiede heran, doch die Hoffnung auf einen Zähler wurde spätestens in der 78. Minute endgültig zerstört, als der eingewechselte Kristian Noja mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Eine Serie endete, eine andere ging weiter. Für Wilhelmshöhe war es der siebte Liga-Sieg in Folge. TSG-Trainer Kevin Schellberg: „Bei uns musste erst was zusammenwachsen. Aber jetzt haben wir uns eingespielt und es klappt immer besser.“

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