Für zwei Teams ist ein Dreier Pflicht

Fehlt den Rothosen verletzt: David Simoneit

Kasseler Fußball-Verbandsligisten vor schweren Heimaufgaben

Die ganz dicken Brocken haben sie hinter sich. In der Fußball-Verbandsliga treffen der SV Türkgücü auf Barockstadt Fulda-Lehnerz II (Samstag, 16.30 Uhr, Nordstadtstadion) und der CSC 03 Kassel (Sonntag, 15 Uhr, Jahnkampfbahn) auf die SG Ehrenberg – Mannschaften, gegen die es nicht nur gut auszusehen gilt, sondern wobei jeweils ein Dreier her muss. Allerdings dürfte Türkgücü ein Erfolg gegen den zuletzt starken Zehnten schwerer fallen als den 03ern gegen den 14. der Tabelle.

SV Türkgücü

„Ein Dreier ist Pflicht“, sagt Hüseyin Üstün, Trainer von Aufsteiger SV Türkgücü. Die Begründung liefert der Coach – der nach seiner Gelb-Roten Karte vom letzten Spiel in Vellmar bis zum Urteilsspruch des Verbandssportgerichts sein Amt ausüben kann – dann auch, als er sagt: „Wir haben nach den vielen schweren Partien der letzten Wochen mit den Fuldaern eine Mannschaft vor der Brust gegen die wir punkten müssen, um nicht den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld zu verlieren. Für die Partie hat der Coach nahezu sein komplettes Aufgebot zur Verfügung. Yasin Bingül und Michael Gerber sind zurück im Kader, lediglich hinter dem Einsatz von Kevin Janek steht ein Fragezeichen. Es könnte sein, dass der Abwehrspieler von seinem Arbeitgeber nicht freigestellt wird. Sei‘s drum, gegen die Gäste, die zuletzt ein wenig schwächelten, sollte der erste Dreier seit der Überraschung gen Hünfeld vor sechs Wochen drin sein.

CSC 03 Kassel

Endlich läuft es beim zu Beginn hoch gehandelten CSC 03 so, wie sich die Verantwortlichen das vorgestellt hatten. Der Zug in Richtung Tabellenspitze scheint dennoch abgefahren. Nun aber ist ein Aufwärtstrend seit Wochen unverkennbar. In Weidenhausen gewonnen, gegen Flieden nach starker Leistung knapp verloren, vor allem aber der deutliche 4:1-Sieg in Sand machen Mut. „Die Mannschaft hat es zuletzt verstanden, dass wir nicht nur mit spielerischen Mitteln Erfolg haben werden“, stellt Trainer Lothar Alexi fest und ergänzt: „Endlich klappt unser Umschaltspiel und die Räume werden so genutzt, wie wir dies auch trainieren.“ Nach den dicken Brocken stellt sich nun mit der SG Ehrenberg ein Gegner vor, gegen den gewonnen werden muss. „Gegen den Aufsteiger können wir natürlich nicht abwarten, nun wird die Taktik eine andere sein“, sagt der Coach. Den Gegner will er noch in dessen Hälfte früh, angreifen und die Bälle erobern. Klappt es, wie Alexi sich das vorstellt, ist für die Rothosen, die auf den verletzten David Simoneit verzichten müssen, ein Dreier keine Utopie.

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