Halbserien-Bilanz der 2. Fußball-Kreisklasse C: Landwehrhagen und Bonaforth hoffen auf Platz zwei

Tuspo II hält die besten Karten

Wird der Tuspo-Reserve in der Rückserie fehlen: Mittelfeldspieler Astrit Elezi (Mitte). Foto: Brandenstein

Altkreis Münden. In der 2. Fußball-Kreisklasse C sieht es nach der Hinserie nach einem Durchmarsch des Tuspo Weser Gimte II aus. Aber auch der Bonaforther SV, TSV Landwehrhagen und die FSV Benterode haben noch Chancen, zumindest als Tabellenzweiter den Aufstieg in die 1. Kreisklasse zu realisieren.

Die SG Werratal III steht jenseits von Gut und Böse, nur die SG Bühren/Scheden muss sich noch ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen.

Über allen thront der Tuspo aus Gimte. Acht Siege und ein Remis stehen bislang zu Buche. Die Mannschaft trat in der Hinrunde sehr dominant auf steht zu Recht auch ganz oben. Aber es gibt auch einige Wermutstropfen. Mit Astrit Elezi und Munir Hajrovic verließen zwei absolute Leistungsträger den Herbstmeister. „Das ist schon ein herber Verlust, aber auch die Chance für andere Spieler, sich nun noch mehr zu zeigen“, sieht Trainer Jörg Dockenfuß das Ganze mit einem weinenden und lachenden Auge. Das Ziel bleibt das gleiche und das heißt ganz klar Meisterschaft und Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

Als Tabellenzweiter geht der Bonaforther SV nach der Winterpause wieder ins Rennen. „Bis jetzt lief es für uns sehr gut, die Chance auf den Aufstieg ist noch da, aber auch Landwehrhagen, Sieboldshausen und Benterode habe ich noch auf der Rechnung“, so BSV-Spielertrainer Andy Trapp. „Die Klasse ist mit Ausnahme von Gimte II in diesem Jahr sehr ausgeglichen und es wird noch ein steiniger Weg, aber nichts desto trotz, wir wollen die Chance beim Schopf packen und aufsteigen“ so Michael Trapp weiter.

Auch Andreas Kühne, Trainer des TSV Landwehrhagen, ist mit dem bisher Erreichten zufrieden. „Es hätten auch drei Punkte mehr sein können, aber bei der Ausgeglichenheit der Klasse, musst du immer voll da sein und darfst dir keine unnötigen Ausrutscher leisten“, so Landwehrhagens Trainer. Auch er sieht in den zuvor genannten Teams die Mannschaften, die um den zweiten Aufstiegsplatz streiten werden. Durch die Meldung einer zweiten Mannschaft hat der TSV auch ein Fundament gelegt, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Doch etwas enttäuschend ist das bisherige abschneiden der FSV Benterode. Als Absteiger aus der 1. Kreisklasse rangiert man nach der Hinrunde auf Platz fünf und weist fünf Punkte Rückstand auf Platz zwei auf. Da wird es in der Rückrunde schwer werden, den zweiten Platz noch zu erreichen. „Der Aufstieg ist für uns kein Muss. Wir haben nach dem Abstieg erst einmal sehen müssen, dass wir überhaupt eine Mannschaft auf die Beine stellen konnten. Das ist uns gelungen, und nach einem Stolperstart haben wir uns dann gefangen“, ist Trainer Akim Kühhirt trotzdem mit dem bisher erreichten zufrieden.

Aufsteiger SG Werratal III kann mit dem bisherigen Verlauf zufrieden sein. Mit dem Abstieg wird die Mannschaft wohl nichts mehr zu tun haben, und mit etwas Glück könnte es vielleicht noch ein wenig höher gehen. Noch in Abstiegsgefahr schwebt die SG Bühren/Scheden. Da die Mannschaft zu Saisonbeginn nur Abgänge und keine Neuzugänge zu verzeichnen hatte, war man sich im Klaren darüber, dass das Ziel nur Klassenerhalt lauten konnte. Dieses Ziel scheint man auch erreichen zu können. Aufsteiger SC Güntersen präsentierte sich bislang als zu schwach um noch den letzten Platz verlassen zu können. Doch in Sicherheit wiegen kann sich die SG nicht, ein paar Punkte mehr sollte die Mannschaft schon noch einfahren.

Von Rüdiger Pietsch

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