1:3-Niederlage im Abstiegsduell

Gruppenliga: TuSpo nimmt Abstiegskampf in Körle nicht an

Porträt Andre Gutmann
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Sein Tor bewirkte eine kurze Zwischenhoffnung: Andre Gutmann traf kurz vor der Pause für den TuSpo.

Enttäuschung für den TuSpo Mengeringhausen: Nach der 1:3 (1:2)-Niederlage im Abstiegsmeeting beim FC Körle sind die Grün-Weißen wieder Schlusslicht der Gruppenliga.

Körle - Co-Trainer Marcel Schilling war nach der Magerpartie bedient – nicht nur wegen des Resultats. „Die Mannschaft hat vieles von dem vermissen lassen, was sie in den letzten Wochen gezeigt hat“, sagte er nach der verdienten Niederlage. Schilling vermisste Leidenschaft und die rechte Einstellung. In solch einem Spiel gehe es nicht um schönen Fußball, „sondern man muss versuchen, auch mal dreckige Punkte zu holen“.

Das tat der FC Körle, der vorzugsweise die Bälle lang servierte. Den Chancen nach hätte der Sieg der Gastgeber höher ausfallen können. Dafür stehen etwa der Lattentreffer von Sefa Cetinkaya in der 64. Minute und gute Paraden von TuSpo-Keeper Moritz Föll gegen Daniel Kraus (37.) sowie bei drei Versuchen von Cetinkaya im zweiten Abschnitt; den Ball des freien Thomas Melnarowicz lenkte er zur Ecke (74.).

Ballverluste schon im Aufbau bewirkten beim TuSpo, der abermals die Defensive umstellen musste, dass sich keine große Durchschlagskraft entwickelte. Eine Ausnahme: Nach der Körler Führung per Kopfball von Karim Kouya nach Flanke von Melnarowicz (20.) setzte Luca Lüther den Ball beim ersten Gegenangriff über das Tor.

Hoffnung nach Gutmanns Treffer

Anders nach dem 2:0, das Melnarowicz unbedrängt nach Cetinkayas Hereingabe erzielte (39.): Spielertrainer Andre Gutmann, der bei seiner ersten starken Aktion noch an Keeper Mario Umbach gescheitert war (7.), traf nach Vorarbeit von Max Jakobschak trocken zum Anschluss aus 18 Metern.

Das 3:1 kurz nach der Pause (49.) durch Till Gröbner zerstörte alle Hoffnungen der Gäste auf die Wende. „Die Jungs wollten ja, aber es ging vom Kopf nicht in die Beine“, sagte Schilling. Der Versuch von Sven Schwedes aus 20 Metern (78.) und der Kopfball von Yannic Weiss (89.) waren die einzigen Torannäherungen. Dominik Lüdtke und Tim Sommer hätten sich bei ihren Saisondebüts in der „Ersten“ sicher auch ein anderes Spiel gewünscht. (mn)

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