Gruppenliga

TuSpo Mengeringhausen verliert mit 1:3 in Wabern

 Simon Schwechel (Mengeringhausen)
+
TuSpo-Torschütze: Simon Schwechel traf zum zwischenzeitlichen Mengeringhäuser 1:1 in Wabern.

Die Fußballer des TuSpo Mengeringhausen haben ihre Minusserie auch beim TSV Wabern fortgesetzt.

Wabern – Die 1:3 (1:2)-Niederlage beim Gruppenliga-Gastspiel am Reiherwald gestern Abend glich den Pleiten in den vorangegangenen drei Spielen. Der Vorjahres-Aufsteiger war dran, der Gegner in entscheidenden Momenten erfolgreicher. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, kommentierte Trainer Oliver Hintschich das Ergebnis enttäuscht.

Wabern hatte von Beginn an mehr Spielanteile, erzeugte aber nicht den großen Druck. Das 1:0 für den TSV in der 9. Spielminute resultierte aus einem langen Schlag aus der eigenen Hälfte. Fabian Korell lief in den Strafraum, nahm den Ball auf und schob ihn routiniert ein. „Die Abstimmung fehlte“, stellte Hintschich fest.

Zum allem Überfluss verletzte sich Bastian Schade unmittelbar darauf, für den Innenverteidiger kam Marcel Löhndorf (11.). Nach etwa 20 Minuten war der TuSpo im Spiel und versuchte über Außen, seine Angriffe zu inszenieren. Zwingend wurden die Gäste nicht, kamen aber dennoch zum Ausgleich. Nach einem Freistoß von Tim Schade aus halblinker Position klatschte Torwart Maximilian Korell den Ball nach vorn ab, Simon Schwechel war zum 1:1 zur Stelle (30.).

Der Zwischenstand hielt nicht lange, eine seiner wenigen gelungenen Kombinationen des TSV Wabern schloss erneut Fabian Korell zum 2:1 ab (36.). Nach der Pause hielten die Gäste Ordnung und Stabilität aufrecht und ließen in der Defensive wenig zu. Typisch für ihre aktuelle Situation: die wenigen guten Chancen ließen sie aus.

In der 60. Minute lief der eingewechselte Henry Hosse nach einem Diagonalpass von Dominik Lüdtke allein auf Korell zu, scheiterte aber am Schlussmann „Kein Vorwurf an Henry, aber Wabern hat die Qualität, die Dinger reinzumachen, wir leider nicht“, kommentierte Hintschich die Szene.

Auch in der nächsten vielversprechenden Aktion blieb der TuSpo glücklos. Wieder ließ Korell einen Freistoß von Tim Schade abprallen, wieder war Schwechel da, doch ein Waberner Abwehrbein verhinderte das mögliche 2:2. Der TuSpo versuchte es weiter, Andre Gutmann kam erstmals nach seiner Verletungspause wieder zum Einsatz, aber fast mit dem Schlusspfiff quittierten die Waldecker noch das dritte Gegentor.

Nach einem Waberner Vorstoß über die rechte Seite gegen die aufgerückte TuSpo-Abwehr war Torwart Fabian Figge einen Schritt zu spät und brachte seinen Gegenspieler zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Heroe in der dritten Minute der Nachspielzeit.  mn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.