Fußball-Gruppenliga

1:3 - TuSpo Mengeringhausen verpasst Überraschung gegen Baunatal

 Pascal Löhndorf (Mengeringhausen/rechts),  Tim Kraus (Baunatal).
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Über Kreuz gelegen: Pascal Löhndorf (Mengeringhausen/rechts) im Duell mit Tim Kraus (Baunatal).

1:3 verloren, aber der TuSpo Mengeringhausen lieferte dem Gruppenliga-Tabellenführer Eintracht Baunatal ein Spiel auf Augenhöhe.

Mengeringhausen – Ein Garant dafür war, dass die Hausherren defensiv meist gut standen, sich aber erneut im Spiel nach vorn schwertaten. Das gilt besondern für die Anfangsviertelstunde, in der die Eintracht nur zu einer Möglichkeit kam, die Marcos Brandao Bello vergab.

Doch die Eintracht ist für ihre Toreffizienz bekannt und brauchte auch in diesem Spiel nicht viele Chancen, um den Führungstreffer zu erzielen. Oliver Schweitzer setzte sich auf der Außenbahn in der 20. Minute gegen Christoph Scholz durch, spielte den Ball in die Mitte auf Niels Willer. Dessen Schuss parierte TuSpo-Torwart Fabian Figge. doch der Abpraller landete wieder bei Schweitzer der zur Führung traf.

Die Mengeringhäuser hielten trotz des Rückstands weiterhin gut mit, aber im Spiel nach vorn blieben sie weiterhin blass. Es dauerte eine gute halbe Stunden bis der Baunataler Torwart Maik de Coester das erste Mal gefordert wurde. Er hielt den Kopfball von Dominik Lüdtke.

Bei den Gästen war es immer wieder Schweitzer, der über Rechtsaußen für Gefahr sorgte. So auch sieben Minuten vor der Halbzeitpause. Er nutzte einen Abspielfehler der Gastgeber, passte den Ball in die Mitte auf Niels Willer, der mit einem Flachschuss ins linke Eck auf 0:2 erhöhte.

Nach der Pause wollte es das TuSpo-Team allerdings noch einmal wissen, es vergab aber in den ersten zehn Minuten gute Möglichkeiten, den frühen Anschlusstreffer zu erzielen. Ein Distanzschuss von Sven Schwedes und ein Freistoß von Tim Schade gingen knapp am Tor vorbei.

„Wir hatten immer das Gefühl, den Treffer erzielen können“, sagte TuSpo Trainer Andre Gutmann nach der Partie. .

Aber in der 75. Minute machten die Baunataler mit dem Tor zum 0:3 alles klar. Kevin Kutzner traf per Freistoß aus 22 Metern.

Doch nachdem Max Jakobschak (87.) mit einem Schuss von der Strafraumkante den lang ersehnten Treffer endlich erzielt hatte, scheiterte er in der Nachspielzeit mit seiner Direktabnahme am Baunataler Keeper.

„Unterm Strich war mehr drin“, sagte Gutmann, „wir hatten die Gelegenheiten den Anschlusstreffer zu erzielen. Dann wäre es noch mal eine heiße Kiste geworden. Wir waren aber leider nicht konsequent genug im Passspiel.“ rw

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