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TuSpo Mengeringhausen will am Oberbach was holen

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Zweikampf Fußball
Sein Einsatz ist offen: Nico Müller vom TuSpo Mengeringhausen (links). Hier behauptet er den Ball gegen Altenlotheims Christian Schmidt. © Artur Worobiow

Das alte Jahr endete für den TuSpo Mengeringhausen mit einer frustrierenden 1:2-Niederlage daheim gegen den TSV Altenlotheim. Genau bei diesem Gegner startet das Schlusslicht der Fußball-Gruppenliga am Sonntag in die zweite Etappe des Unternehmens Klassenerhalt.

Altenlotheim – Die Grün-Weißen tun es aus einer Vorbereitung heraus, die Spielertrainer Andre Gutmann zurückhaltend so zusammenfasst:„Wir haben versucht, das Bestmögliche herauszuholen.“

Zuletzt fiel zum zweiten Mal ein geplantes Testspiel (in Assinghausen) aus. „Ärgerlich“, sagt Gutmann über den fehlenden Praxistest. Immerhin verspricht das aktuell schöne Wetter, dass der Start in die Rückrunde klappen könnte. „Der Rasenplatz wird natürlich nicht leicht zu bespielen sein, aber ich denke es ist möglich bei den Wettervorhersagen“, sagt Robin Wissemann. Der Spielertrainer des TSV spricht vielen aus dem Herzen, wenn er betont: „Wir freuen uns alle, dass es wieder los geht.“

Imposante Serie des TSV Altenlotheim

Die Gastgeber blicken ja auch auf eine imposante Serie zurück (siehe Statistik). Dass sie deshalb den Platz am Sonntag als Gewinner verlassen, ist für Wissemann trotzdem nicht ausgemacht. „Für Mengeringhausen geht es um sehr viel, das ist uns allen bewusst“, sagt er. Andrerseits habe sein Team gegen Ende der Rückrunde „häufiger gegen Mannschaften gespielt die mit dem Rücken zur Wand standen und die Spiele immer angenommen und erfolgreich bestritten. Daran wollen wir natürlich anknüpfen.“ Da Mengeringhausen eine gute Truppe habe, müsse seine Mannschaft dafür „alles raushauen“.

Einige Corona-Fälle störten in Altenlotheim die Vorbereitung. „Wir haben aus der personellen Situation das Beste gemacht und jedes Testspiel durchziehen können, auch wenn der eine oder andere immer mal ausgefallen ist“, sagt Wissemann. Fehlen wird Marc-Andre Garthe (Knieprobleme), außerdem Nico Backhaus, der noch gesperrt ist. Angeschlagen sind Sascha von Drach nach Corona-Erkrankung und Julian Schneider wegen Verletzung in der Vorbereitung. Vor dem Debüt steht Neuzugang Raphael Menkel.

Der TuSpo hat einen Wackelkandidaten: Nico Müller konnte zuletzt wegen einer Entzündung im Schienbein nicht trainieren. Fiele er aus, wäre das „ein herber Verlust“, wie Gutmann sagt.

Die Lage beim Personal sieht aber insgesamt positiv aus. Nach Tim Sommer und Torwart Moritz Föll, schon in der Hinrunde eingesetzt, hat Gutmann mit Marlon Paul und David Föll zwei weitere A-Junioren in die Vorbereitung eingebunden. Marlon wird jetzt 18, David im Sommer – beide gehören ebenfalls zum Kader der Senioren. Sie hätten sehr gute Leistungen gezeigt, sagt Gutmann.

Dazu kommt, dass Dominik Lüdtke die Folgen seines Achillessehnenrisses im vergangenen Juni überwunden hat. „Ich würde fast sagen, er ist wieder der alte“, so Gutmann. Auch Henry Hosse ist nach seinem Knöchelbruch wieder zurück im Team.

Mengeringhausen setzt auf Mut und Leidenschaft

Massenhafte Erkrankungen mit Covid-19 suchten den TuSpo, anders als manche Konkurrenten, nicht heim. Gutmann berichtet von Einzelfällen. „Nicht optimal“ seien dafür die Trainingsbedingungen gewesen. Die Einheiten draußen fanden auf dem alten Hartplatz an der Stadthalle statt. Für den Abschluss heute hofften die Grün-Weißen, dass sie auf Rasen in Massenhausen gehen können, da auf dem Heimplatz am Hagen nichts geht.

So wie dem TuSpo gehe es allerdings den meisten Vereinen in Waldeck ohne eigenen Kunstrasen, sagt Gutmann. Insgesamt gibt sich der Spielertrainer für das Gastspiel am Oberbach ganz zuversichtlich: „Es ist schwer, aber nicht unmöglich da zu bestehen.“ Schon im Hinspiel „war definitiv mehr drin“, sagt er und setzt, neben den Fähigkeiten am Ball, auf „Mut und Leidenschaft“.

Statistik: Jeweils 13 Plätze und Punkte trennen beide Mannschaften derzeit in der Tabelle. In acht Pflichtspielen seit dem 25. September des Vorjahrs ist Altenlotheim unbesiegt. Der TuSpo verlor in dieser Zeit von sieben Partien drei und gewann zwei. bb/mn

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