Fußball-Gruppenliga

TuSpo Mengeringhausen will gegen Altenlotheim nachlegen

Fußballer jubelt
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So jubelt Robin Wissemann: Der Spielertrainer des TSV Altenlotheim weist bisher neun Treffer vor. In Mengeringhausen würden sie ihm das Jubeln gern verleiden.

Der TuSpo geht nach dem 2:0 in Gilsa mit gestärkten Lebensgeistern in die Gruppenliga-Partie gegen den TSV Altenlotheim .

Mengeringhausen. „Es hat sehr, sehr gut getan, endlich auswärts mal dreifach zu punkten“, sagt Spielertrainer Andre Gutmann. Das Ranking führt Mengeringhausen trotzdem bloß als Vorletzten, die Mannschaft hat nach wie vor gesteigerten Punktebedarf. „Wir müssen gegen Altenloheim nachlegen“, sagt Gutman also. Um wirklich aus dem Tiefen der Tabelle herauszukommen, „müssen wir auch mal zwei, drei Siege in Serie einfahren“.

Genau eine solche Dreier-Reihe weist der Gast vor. 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen führten den TSV auf Platz acht der Liga mit sieben Zählern Vorsprung zum TuSpo. Glaubt man Robin Wissemann, dann hat dieser Abstand für ihn null Relevanz. „Uns ist es recht egal, auf welchen Tabellenplatz der Gegner steht. So sind wir es die letzten Wochen angegangen und sind damit gut gefahren“, sagt Altenlotheims Spielertrainer jedenfalls.

TuSpo bereitet sich auf gute Offensivreihe vor

Seine Einschätzungen fürs Gastspiel an der Hagenstraße: „Wir spielen dort auf einem großen Platz gegen einen Gegner; der uns nichts schenken wird und für den es um viel geht. Darauf stellen wir uns ein.“

Der TuSpo will sich auf eine starke Offensive vorbereiten; Wissemann und Co. stellen mit 31 Treffen den immerhin viertbesten Angriff der Staffel. Gutmann wird seine Taktik trotzdem nicht auf Einigeln umpolen, sondern ähnlich einstellen wie zuletzt. „Wir haben in Gilsa stabil hinten drin gestanden, gut gegen den Ball gearbeitet und wenig zugelassen. Das wollen wir auch gegen den TSV versuchen“, sagt er.

Erfolgsdruck bei Mengeringhausen höher

Der Erfolgsdruck ist ein wenig größer als bei der Konkurrenz: Die Grün-Weißen gehen nach dieser Partie in die Winterpause, der große Rest folgt eine Woche später. Im Mengeringhäuser Kader können sich dann länger Verletzte wie die Löhndorf-Zwillinge, Henry Hosse, der zuletzt in der Reserve sein erstes Tor der Saison erzielte, oder Dominik Lüdtke komplett wiederherstellen. Am Sonntag könnte Adam Sek nach ausgeheiltem Muskelbündelriss wieder im Kader stehen. Tim Schade ist laut Gutmann wohl nicht dabei, auf den Einsatz von Denny Benndorf hofft er noch.

Altenlotheim pausierte am vergangenen Wochenende, aber das ist nicht der Grund, warum sich Wissemann und Gutmann diesmal nicht über den kommenden TuSpo-Gegner austauschen – das bietet sich in dieser Saison nämlich regelmäßig an, weil beide Teams immer direkt nacheinander auf denselben Konkurrenten treffen. Bei den Gästen rückt Fabian Erber wieder in den Kader. (mn, bb)

Statistik: In den letzten zehn Jahren trafen sich beide Mannschaften nur in drei Punktspielen. Alle drei gingen bei 8:2 Treffern an den TuSpo.  

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