Tuspo übernimmt Rang 3

Fußball-Bezirksliga: Gimter ziehen nach 2:0 gegen Nörten am FC Grone vorbei

xx: Kai Armbrust (Bildmitte, bedrängt von Julian Keseling, links, und Torwart Dominik Hillemann) zählte zu den besten Gimtern, hatte im Abschluss aber kein Glück. Fotos: Schröter

Hann. Münden. Eine tolle Mannschaftsleistung und ein überragender Ervin Glogic bescherten Fußball-Bezirksligist TuSpo Weser Gimte gestern einen hoch verdienten 2:0 (1:0)-Heimerfolg über den SSV Nörten-Hardenberg.

Mit diesem Sieg verkürzte das Team von Trainer Matthias Weise gleichzeitig den Rückstand auf Spitzenreiter SCW Göttingen, der sich beim 1:4 gegen Sparta Göttingen einen unerwarteten Ausrutscher leistete.

Nörten begann stark und hatte die erste große Chance. Bei einem 13m-Schuss von Simon Thiele reagierte TuSpo-Keeper Maximilian Zunker aber glänzend und lenkte den Ball zur Ecke.

Bei widrigen Wetterverhältnissen, aber überraschend gut bespielbarem Boden fanden die Platzherren nach und nach immer besser in die Partie. Angetrieben von Mittelfeldregisseur Ervin Glogic, der nicht nur die Bälle glänzend verteilte, sondern auch eine exzellente Zweikampfquote hatte, nahmen die Gimter nun auch Kurs auf das gegnerische Tor. Als Dennis Behrens nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite in den SSV-Strafraum vorstieß und von Simon Thiele regelwidrig gelegt wurde, hätte Schiedsrichter Imad Omeirat aus Seesen auf den Strafstoßpunkt zeigen müssen. Er tat es nicht - sein einziger Fehler in einer ansonsten tadellosen Partie des Unparteiischen-Gespanns.

Nachdem die Weise-Elf in der Folgezeit einige kleinere Torchancen durch Glogic (12.), Kai Armbrust (14.) und Danny Willert (16.) ausgelassen hatte und Zunker sich bei einem Schuss von Andre Sosinski noch einmal hatte auszeichnen können (22.), klingelte es zum ersten Mal im Nörtener Gehäuse. Nach einer Hereingabe von Armbrust, der sich den Ball auf der rechten Seite erkämpft hatte, stand Eltioni Pietri goldrichtig und hämmerte das Leder aus sieben Metern ins kurze Eck (36.).

Hätte sich Pietri kurz nach dem Wiederanpfiff revanchiert und den Ball nach einem sehenswerten Solo auf den wesentlich besser postierten Armbrust abgelegt, anstatt selbst den Abschluss zu suchen, wäre das 2:0 wohl schon fällig gewesen. So aber wurde Pietris Schuss abgeblockt und Armbrust guckte ebenso in die Röhre wie einige Minuten später, als er aus sechs Metern freistehend nur die Querlatte traf.

In der 66. Minute dann aber doch die Vorentscheidung: Nach einer Ecke von Pietri beförderte Malte Henrich sowohl Ball als auch Gegenspieler über die Torlinie. Ein regelgerechter Treffer entschied Schiri Omeirat gegen die Proteste der Nörtener, die ein Handspiel von Henrich gesehen haben wollten.

Mit dem Mute der Verzweiflung setzten die Gäste nun alles auf eine Karte und beorderten auch den oberligaerfahrenen Innenverteidiger Julian Keseling nach vorne. Außer zwei Fernschüssen, bei denen Maximilian Zunker erneut zur Stelle war, kam aber nichts dabei heraus. „Heute hat sich meine Mannschaft selbst für ihr aufopferungsvolles Spiel belohnt“, freute sich Matthias Weise. TuSpo Weser Gimte: Zunker - Henrich (74. Beuermann), Griesam, Köhler, Willert (88. Nüsse) - Hayn - Pietri, Franke, Glogic, Behrens - Armbrust (85. Kujawski). SR: Omeirat (Seesen) Tore: 1:0 Pietri (36.), 2:0 Henrich (66.). (per)

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