Fußball-Kreisliga A hersfeld-Rotenburg

Überraschende Trainerentlassung in Nentershausen

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Eine unerwartete Trennung - auch für Frank Hauck selbst.

Frank Hauck ist nicht mehr Trainer der SG nentershausen/Weißenhasel/Solz.

Rotenburg – In der Fußball-Kreisliga A 1 zeichnet sich zehn Spieltage vor Saisonschluss zweierlei ab: Der SG Wildeck dürfte die Meisterschaft kaum mehr streitig gemacht werden können, und der ESV Weiterode II kann sich nur noch retten, wenn er schnellstens eine Siegesserie startet.

Zwölf Punkte beträgt mittlerweile der Vorsprung der Wildecker auf ihre ersten Verfolger. Sieben Zähler Rückstand weist die Weiteröder Reserve bereits auf. Ihr Torverhältnis zeigt, dass sie nicht zufällig das Schlusslicht bildet: 10:75 - das ist der mit großem Abstand schwächste Wert der Liga.

Spannend verläuft aber der Kampf um die Teilnahme an den Relegationen. Nach oben kann weiterhin die SG Gudegrund/Konnefeld blicken. Damit das so bleibt, sollte allerdings am Sonntag ab 15 Uhr beim Mitkonkurrenten FV Friedlos Zählbares herausspringen - am besten natürlich ein Dreier. Dann würden die Gäste ihren Gegner, der zurzeit auf Platz vier liegt, überholen.

Ein Selbstläufer wird das jedoch nicht Denn die Friedloser sind heimstark. Ihre Bilanz auf eigenem Platz in dieser Saison: sieben Siege, ein Remis und eine Niederlage. Im bisher einzigen Spiel nach der Winterpause hat der FV seinen Gast SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz mit 3:2 in die Knie gezwungen.

Die Gudegrunder dagegen konnten ihre Stärken auswärts bislang noch nicht voll zur Geltung bringen: Viermal haben sie bisher gewonnen, viermal aber auch verloren, außerdem einmal unentschieden gespielt.

Der TV Braach darf sich ebenfalls noch Hoffnungen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation machen. Er ewartet am Sonntag um 15 Uhr die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Die muss gewinnen, wenn sie die siebenköpfige Spitzengruppe nicht bald aus den Augen verlieren will.

Genau das, nämlich Anschluss nach oben zu halten, war auch das Ziel von ihrem Trainer Frank Hauck - bis zum vergangenen Freitag jedenfalls. Denn da wurde ihm der Beschluss des Spielgemeinschafts-Vorstands mitgeteilt, dass er nicht mehr Trainer der SG ist. „Ich verstehe das nicht, und ich bin sehr enttäuscht“, sagt Frank Hauck. Die Begründung sei gewesen, dass er nicht mehr die nötige Motivation aufbringen würde. Entsprechende Signale sollen auch aus der Mannschaft gekommen sein. „Da war ich erst einmal sprachlos“, sagt Frank Hauck und fährt fort: „Das stimmt nicht. Ich war motiviert. Für meine Entlassung gab es auch keine Anzeichen, es wurde vorher kein Gespräch mit mir geführt.“

Dabei sei ohnehin besprochen gewesen, dass er nach dieser Saison als Trainer eine Pause einlege, die Mannschaft und die SG aber weiter unterstützen werde, berichtet Frank Hauck. Er sei sogar in die Suche nach einem Nachfolger für sich involviert gewesen und habe bereits mit Kandidaten geredet.

Nun soll Hans-Karl Thiel als Coach einspringen. Er kennt diese Mannschaft gut, denn er hatte schon im Herbst ausgeholfen, als Frank Hauck gesundheitlich bedingt vorübergehend passen musste.

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