Wieder keine Punkte für die SG

Hombressen/Udenhausen verliert gegen Weidenhausen 0:3

Unbedrängt: Luis Göbel kommt frei zum Schuss und trifft zum 2:0. Chris-Maurice Lubitz im Tor von Hombressen/Udenhausen war machtlos.
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Unbedrängt: Luis Göbel kommt frei zum Schuss und trifft zum 2:0. Chris-Maurice Lubitz im Tor von Hombressen/Udenhausen war machtlos.

Die SG Hombressen/Udenhausen bleibt weiter sieglos in der Fußball-Verbandsliga. Mit 0:3 (0:1) mussten sich die Vereinigten dem SV Adler Weidenhausen geschlagen geben.Treffender Kommentar von SG-Geschäftsführer Alexander Stoyhe: „Wenn du die Seuche am Fuß hast, kannst du machen was du willst, im entscheidenden Moment macht es der Gegner einfach besser.“

Hombressen – Zwar mussten die etwa 140 Zuschauer, das waren zu besseren Zeiten auch schon mehr bei den Heimspielen, direkt nach Spielbeginn schon mal raunen, weil Jan Gerbig gleich eine große Torchance für die Gäste versiebte, aber danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Spieler von Trainer Marco Siemers arbeiteten gut gegen den Ball und waren auch in den Zweikämpfen zumeist hellwach.

Nach einer Viertelstunde gab es die zweite gefährliche Aktion vor den SG-Kasten, als Schlussmann Chris-Maurice Lubitz, nach einer Einzelleistung von Sören Gonnermann, mit einer gekonnten Fußabwehr klärte. Danach gab es aber lange keine brenzlige Situation vor dem eigenen Tor mehr. Zwar entwickelte auch die Heimelf nur wenig Gefahr vor dem Tor des Gegners, aber in der 36. Minute hätten sie mehr rausholen können. Nico Siebert, endlich mal wieder mit einem starken Flügellauf über links, flankte nach innen. Den Ball wehrte die SG-Abwehr vor die Füße von Lennart Carrier, aber der 19-jährige Angreifer schoss volley an der Metallstange vorbei. Und dann kam es, wie es derzeit so oft für beziehungsweise gegen die SG kommt: Einen Eckball in der 40. Minute für die Adler zog Torjäger Sören Gonnermann den Ball wieder magisch an, entzog sich der Bewachung und köpfte zum 0:1 ein. Nun wollte die Elf aus dem Werra/Meißner-Kreis noch nachlegen. Einen Freistoß von Jan Gerbig, der genau in den in den Winkel gepasst hätte, lenkte Lubitz ganz stark noch über die Torlatte zum Eckball.

Kurz vor der Pause musste SG-Coach Siemers umstellen. Für den verletzten Tobias Mirwald kam Christoph Geule in die Partie und Maximilian Igel ging in die Abwehrkette. Nur zwölf Minuten durfte die SG in der zweiten Halbzeit hoffen, endlich mal wieder was mitzunehmen, dann saß der erste Torschuss von Weidenhausen nach der Pause gleich. Volley haute Luis Göbel den Ball in die Maschen, der war vom Körper eines SG-Spielers zu ihm abgeprallt. An der Reaktion der Gästespieler, die fast alle auf den Torschützen zustürmten, war zu erkennen, wie erleichtert die Weidenhäuser über die 2:0-Führung waren. Doch auch der restliche Spielverlauf bezeichnend: Jonas Hampe ließ die Chance zum 1:2 liegen, die Gäste hingegen blieben in der Offensive eiskalt. Nach einem groben Schnitzer in der SG-Abwehr schlugen sie acht Minuten vor dem Ende erneut zu. Wieder ein Kunstschuss von Göbel in den Winkel zum 0:3-Endstand.

Auch wenn der Sieg der Gäste verdient war, so fiel er doch zu hoch aus. Um drei Tore waren die Reinhardswaldvereinigten nicht schlechter. Stoyhes treffender Kommentar: „Bis ins letzte Drittel des Spielfelds spielen wir ganz gefällig, mehr aber auch nicht. Es fehlt die Durchschlagskraft“.

(Ralf Heere)

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