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Unstimmigkeiten mit dem Spielausschuss

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Von: Joachim Hofmeister

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Oliver Utsch
Oliver Utsch, Abteilungsleiter Jahn Calden © Joachim Hofmeister

Nach der Trainerentlassung von Robert Franke coachten sich die Fußballfrauen des TSV Jahn Calden im Heimspiel gegen den SV Gläserzell selbst.

Calden - Doch schon in den kommenden Tagen könnte der Spielausschuss des Regionalliga-Teams einen Nachfolger präsentieren. „Wir haben bereits Gespräche mit einigen Kandidaten geführt“, sagt Silvia Ruda. Namen möchte die Damenwartin des TSV aber nicht nennen.

„Wir versuchen, schnellstmöglich adäquaten Ersatz zu finden“, bestätigt Oliver Utsch. Der Abteilungsleiter war es, der Franke am Donnerstagabend mitteilte, dass er von seinen Aufgaben entbunden ist.

Franke habe sportlich hervorragende Arbeit geleistet. „Er ist ein sehr engagierter Trainer,“ sagt Utsch. Viel Lob auch von Ruda: „Unter seiner Führung hat sich die Mannschaft enorm entwickelt“.

Warum aber musste Franke gehen? „Wir entlassen keinen Trainer ohne trifftige Gründe“, sagt Utsch. Ausschlaggebend für die Trennung seien große Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Spielausschuss und zuletzt deswegen auch mit dem Vorstand gewesen. „Wir mussten die Reißleine ziehen“, erklärt der 54-Jährige und fügt an: „Die vergangene Woche war eine Katastrophe.“

Zu Beginn der Woche bekam Franke mitgeteilt, dass er von seinen Aufgaben als Chefcoach des Tabellenvierten entbunden ist. Am Mittwoch Rolle rückwärts, die Entscheidung wurde wieder aufgehoben. Am Donnerstag dann die Wende: Franke musste seinen Hut doch nehmen. „Da haben wir nach außen kein gutes Bild abgegeben“, gesteht Utsch ein.

Jetzt wolle man den Fußball in Calden wieder ins rechte Fahrwasser bringen. Mithelfen soll dabei der neue Trainer der TSV-Fußballerinnen. Ganz einfach wird das für den Franke-Nachfolger nicht. „Robert hat sportlich hervorragende Arbeit geleistet.“
(Joachim Hofmeister)

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