Erleichterung beim OSC nach 1:0

Erleichterung beim OSC Vellmar nach Heimsieg

Die Erleichterung war deutlich spürbar. „Endlich der erste Dreier des Jahres“, lautete der Stoßseufzer von Trainer Jörg Müller. Und das sogar gegen den Spitzenreiter. Den 1:0 (1:0)-Heimerfolg über die SG Barockstadt II verdiente sich Fußball-Verbandsligist OSC Vellmar mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das Tor des Tages erzielte Serkan Aytemür schon vor der Pause (25.).

Groß war die Erleichterung beim OSC auch deshalb, weil das Polster auf den ersten möglichen Abstiegsplatz durch den Sieg auf acht Zähler anwuchs. Alle Sorgen der Vellmarer sind zwar noch nicht verflogen, aber mit dem durch die geschlossene, konzentrierte Mannschaftsleistung errungenen Erfolg und das frisch gewonnene Selbstvertrauen sollte nun nichts mehr anbrennen.

Bis das Ergebnis über die Zeit gebracht war, mussten die Platzherren lange bangen. Zum Glück jedoch hatten die Osthessen nicht ihren besten Tag erwischt und stellten den OSC selten vor größere Probleme. Schon gar nicht in der ersten Halbzeit. Wenn eine Mannschaft aussichtsreich vor dem Tor des Gegners auftauchte, waren es die Vellmarer. So wie in der 25. Minute. Rechtsaußen Linor Demaj wurde, mit einem weiten Pass bedient, an der Grundlinie höchstens halbherzig attackiert und brachte den Ball nach innen. Dort legte Enver Maslak auf für Serkan Aytemür, dieser hatte aus wenigen Metern freie Bahn und köpfte ein.

Kurz vor der Pause brachte Aytemür allein vor Benedikt Kaiser den Ball nicht am Gäste-Torhüter vorbei und verpasste das 2:0 (44.).

Nach dem Wechsel orientierte sich der Spitzenreiter energischer nach vorn. Klare Situationen blieben jedoch Mangelware. Weite Pässe der Gäste gingen ins Leere, viele Versuche trugen sie zu hektisch vor. Von dieser Hektik ließen sich die Vellmarer anstecken und verspielten damit eine Reihe guter Möglichkeiten zum Konter.

Kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde wurde es für OSC-Torhüter Max Annemüller  zum ersten und einzigen mal eng. Verteidiger Sinan Üstün wollte im Rutschen eine flache Hereingabe klären, traf den Ball nicht wie erhofft und schoss den verblüfften Annemüller an. „Ich musste das Risiko nehmen. Zum Glück ist alles gut gegangen“, sagte Üstün und ergänzte: „Barockstadt hatte ich spielerisch stärker erwartet. Wir hätten ja zur Pause schon 3:0 führen können.“

Für Vellmars Trainer Jörg Müller hatte die Schrecksekunde auch etwas Gutes. „Da habe ich gedacht, jetzt gewinnen wir bestimmt“, sagte er. Seiner Elf stellte er ein gutes Zeugnis aus: „Wir waren technisch besser als zuletzt, haben den Ball oft mit einem Kontakt laufen lassen.“

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