Fußball: Rothwesten hat zwei Heimspiele

Verbandsliga-Duell der Verfolger: CSC 03 Kassel empfängt SSV Sand 

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Im Laufduell: Auch am Samstag will David Simoneit (links) vom CSC 03 dem Sander Viktor Moskaltschuk entwischen.

Fuldatal/Kassel. Wichtige, richtungsweisende Heimspiele im Kampf um den Ligaverbleib beziehungsweise um Relegationsplatz zwei stehen am Osterwochenende für die beiden heimischen Fußball-Verbandsligisten TSV Rothwesten und CSC 03 Kassel an.

Während die Fuldataler zweimal ran müssen, sind die Rothosen nur einmal aktiv. Von einem für beide Kontrahenten richtungsweisenden Spiel spricht auch CSC-03-Trainer Lothar Alexi. Seine Farben empfangen am Samstag (15.30 Uhr, Jahnkampfbahn) als Dritter den Vierten SSV Sand. Die Bad Emstaler liegen bei einer weniger bestrittenen Partie um einen Zähler hinter den Kasselern. Die Rothosen haben wiederum einen Zähler Rückstand auf den Zweiten Johannesberg, der noch zwei Nachholer in der Hinterhand hat.

„Der Gewinner verschafft sich eine gute Ausgangsposition im Rennen um Platz zwei“, sagt Alexi. Damit die Rothosen dort mitmischen können, müssen sie sich vor allem im Defensivverhalten steigern, so der CSC-Trainer. „Der Schlüssel zum Erfolg wird es sein, möglichst schnell wieder hinten so stabil zu stehen, wie noch in der Vorrunde. Zuletzt hat es einfach an der konzentrierten Zuordnung in der eigenen Hälfte gefehlt.“

Sowohl der SSV (1:2 beim Drittletzten Petersberg) als auch die Kasseler (zu Hause 3:3 gegen den Vorletzten KSV Hessen II) ließen zuletzt Punkte gegen Abstiegskandidaten liegen. In der Hinrunde unterlag der CSC mit 0:2. Während Jaroslaw Matys (Rippenbruch) wohl noch drei Wochen ausfällt, hat Tim Metzner seine Mandelentzündung auskuriert und kann wahrscheinlich in den Kader zurückkehren.

TSV Rothwesten

Zunächst empfängt Rothwesten am Samstag um 15.30 Uhr die SG Bad Soden im Bergstadion. Vier Mannschaften liegen in der Tabelle zwischen dem Sechsten aus dem Fuldatal (31 Punkte) und dem abstiegsbedrohten Elften aus dem Kinzigtal (26). Der TSV unterlag mit dem 1:2 gegen Kaufungen am Sonntag erstmals wieder, nachdem er zuvor achtmal ungeschlagen geblieben war.

„Wir haben zwei ganz wichtige Spiele vor der Brust“, warnt Trainer Taylan Bilecen. „Wenn wir Ostern nicht punkten, sind wir mittendrin im Abstiegskampf. Wir wollen nicht reinrutschen, nicht unter Druck geraten. Dazu muss gegen mindestens Soden ein Punkt her. Und gegen Schwalmstadt müssen wir gewinnen. Wir dürfen nicht wie zuletzt hinten Geschenke verteilen. Und vorn müssen wir mal wieder mehr als ein Tor schießen.“

Apropos, die letzten drei Aufeinandertreffen mit Bad Soden waren mit insgesamt 16 Treffern allesamt torreich. Wie das 3:3 in der Hinrunde. Personell sieht es allerdings nicht rosig aus. Christoph Herbst (Kapselriss), Pavo Susilovic (Muskelfaserriss), Pascal Gunkel (beruflich verhindert) und Kevin Seeger (Rotsperre) fehlen auf jeden Fall. Kristian Noja (Knie- und Leistenprobleme) und Ismet Ramadan (Oberschenkelprobleme) sind angeschlagen.

Keine guten Aussichten auch für das vierte Spiel innerhalb von zwölf Tagen – die Heimpartie am Ostermontag gegen den 1. FC Schwalmstadt (15 Uhr). Mutmachend immerhin die Statistik: Von den letzten sechs Duellen gegen den FCS verlor der TSV keines (zwei Siege, vier Remis). In der Hinrunde gab es ein 2:2. Die um den Ligaverbleib kämpfenden Schwalmstädter holten zuletzt mit zwei geschossenen Toren vier Punkte aus drei (Heim-)Spielen.

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