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Zu elft und teils desolat: Frauen von Anraff und Landau verlieren

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Das war wieder nichts mit einem Sieg: In der Verbandsliga Nord der Fußballfrauen ging die SG Landau/Wolfhagen auch bei Aufsteiger TSV Bicken leer aus. Dem SV Anraff erging es nicht besser.

Anraffs Coach Stefan Bischof musste ohne Ersatzspielerinnen antreten.
War ziemlich allein an der Ersatzbank: Anraffs Coach Stefan Bischof musste ohne Ersatzspielerinnen antreten. © malafo

Durch Coronaerkrankungen ohne Ersatz anreisend, hatte der SV Anraff beim erwartet unangenehmen TSV Poppenhausen nnach einer 1:0-Führung nicht mehr viel zu bestellen. Dafür freute sich der TSV Korbach über den ersten Saisonsieg – und hatte trotzdem am Mittelaltermarkt-Wochenende frei. Gegner SV Gläserzell II trat am Samstag nicht an.

Poppenhausen – Anraff 4:1 (2:1). Die Bischof-Elf trat nur mit elf Spielerinnen an, der Coach musste kurzfristig auf vier Corona-erkrankte Spielerinnen verzichten. „Das konnten wir nicht kompensieren. Zudem hat man einigen Spielerinnen angemerkt, dass sie Mittwoch schon gespielt haben. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, wir haben alles versucht“, so Bischof nach der Partie.

Dabei sahen die Zuschauer insgesamt eine schwache Partie, in der die Edertalerinnen durch Franziska Karges (16.) sogar mit 1:0 vorn lagen. Bis zur Pause hatte die Heimelf aber das Spiel schon gedreht. für Poppenhausen trafen Lara Troßbach (29.), Jana Jehn (40.), Denise Zierheim (71.) und Claire Klinkert (75.).

Bicken – Landau/Wolfhagen 4:0 (2:0). Ein hochverdienter Sieg der Gastgeberinnen, der auch in der Höhe in Ordnung ging. „Die Tore sind immer nach dem gleichen Muster gefallen: Bicken hat lange Bälle gespielt und wir konnten das nicht verteidigen. Insbesondere die erste Halbzeit war desolat. Das war kein guter Auftritt von uns“, sagte ein sichtlich enttäuschter Coach Hagen Marquardt nach dem Spiel.

Bereits zur Pause führte der Aufsteiger durch Tore von Caroline Kirr (21.) und Merle Lindauer (32.) mit 2:0. Auch im zweiten Durchgang war Bicken klar besser, Victoria Kuhn (62./FEM) und Finja Reuter (71.) machten den Kantersieg perfekt.  (RM)

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