Späte Tore in Dörnberg

Fußball-Verbandsliga: FSV kassiert bitteres 0:2 gegen OSC Vellmar II

Zweikampf: Dörnbergs Kevin Sperber (links) stört den Vellmarer Julian Lindemann. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Dörnbergs Fußballer wollten zum Abschluss der Verbandsliga-Vorrunde siegen und Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Doch daraus wurde nichts. Der Tabellendrittletzte verlor das Kellerduell gegen den OSC Vellmar II mit 0:2 (0:0). Die Tore für das Schlusslicht schossen André Schnell (83.) und Thomas Müller (89.).

Dörnbergs Co-Trainer Marc Leise sprach von einer empfindlichen Niederlage. Die Hoffnung auf den Ligaverbleib werde man jedoch nicht aufgeben. „Erst wenn rein rechnerisch nichts mehr geht, planen wir für die Gruppenliga.“ So sieht es auch FSV-Abteilungsleiter Matthias Thomsen: „Wir haben es uns mit dem 0:2 nicht leichter gemacht. Wir stecken nun in einer noch schwereren Situation. Wir dürfen die Köpfe aber nicht hängen lassen. Verloren, abhaken, weitermachen.“

Gästetrainer Rainer Rethemeier zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtet. „Der Sieg war Balsam für die Seele.“ Aber auch für die Vellmarer wird das Vorhaben Ligaverbleib wohl eher zur „Mission impossible“, wenn nicht noch ein großes Wunder geschieht.

Wenig Höhepunkte

Die Gastgeber fanden in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Der FSV hatte zumeist Defensivaufgaben zu lösen. Der Gast brachte die FSV-Hinterreihe aber nicht wirklich in Verlegenheit. Lediglich Philipp Marlow setzte mit einem Kopfball ein Ausrufezeichen (4.).

Auf der anderen Seite ließ einzig die gute Chance aus der Nahdistanz von Florian Müller die 230 frierenden Fans im Bergstadion kurzzeitig etwas warm werden.

Nach der Pause hatten die Gastgeber ihre Nervosität abgelegt und übernahmen das Kommando, ohne aber vollends zu überzeugen. Jan Kleinschmidt und Dominik Lüdtke mit einem Kopfball (64., 70.) sowie Andreas Schulze (75., Heber über den Torwart) sorgten für einen Hauch von Gefahr im insgesamt recht flauen FSV-Angriffsspiel.

Entschieden wurde die Partie durch einen individuellen Fehler. Fabian Welker vertändelte den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum an André Schnell. Der Vellmarer Mittelfeldspieler umkurvte anschließend Torwart Dominik Zeiger und schob zum 0:1 ein. Grenzloser Jubel auf der einen, großes Entsetzen auf der anderen Seite.

0:2 nach Freistoß

In der Schlussphase bemühte sich Dörnberg um den Ausgleich, Zählbares aber sprang nicht heraus. Eine Minute vor dem Abpfiff machte Müller per Direktabnahme nach einem Schnell-Freistoß Vellmars zweiten Saisonsieg und Dörnbergs elfte Niederlage perfekt.

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