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2:1 in Eltville: FC Ederbergland feiert fünften Dreier in Folge

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Von: Wilfried Hartmann

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Mein Ball: Ederberglands Christoph Völker (rechts) setzt sich gegen Gentrit Haxhosaj (Eltville) durch.
Mein Ball: Ederberglands Christoph Völker (rechts) setzt sich gegen Gentrit Haxhosaj (Eltville) durch. © Wilfried hartmann

2:1 (1:0)-Sieg in Eltville! Der FC Ederbergland hat den fünften Dreier in Folge in der Fußball-Verbandsliga eingefahren. Damit haben sich die Schützlinge des Trainerduos Christian Behle/Christian Hartmann mit dem drei Punkte davor postierten Spitzenreiter VfB Marburg in der Tabelle etwas vom Rest des Feldes abgesetzt.

Eltville - Nach den 90 Minuten war es den Außenstehenden unverständlich, warum Eltville abgeschlagen am Tabellenende steht. „Man kann bei der Tabellenkonstellation nur schlecht aussehen. Auch wenn wir das so schlecht gar nicht gemacht haben“, sagte Behle nach dem Abpfiff.

Seinem Wunsch vor dem Spiel, endlich wieder mal in Führung zu gehen, kam die Mannschaft nach zwei Minuten und 45 Sekunden nach. Janis Wolff bediente mit einem langen Ball Maxim Zich. Der tankte sich auf der rechten Seite durch, passte zur Mitte, wo Lucas Altmann – er feierte einen gelungenen Starteinsatz nach mehrwöchiger Verletzung – nur noch den Fuß zur FCE-Führung hinhalten musste.

Der Spielzug sollte eine Blaupause für den Rest der Halbzeit sein. Der riesige Platz schien wie geschaffen für Wolffs lange Bälle. Eltville hatte dies aber auch erkannt und griff früh an. Der Gastgeber legte den Vorwärtsgang ein, war aber bei Ballverlusten schnell wieder in der Grundordnung. FCE-Torwart Nils Schneider bildete eine ständige Anspielstation, da er immer wieder ins Aufbauspiel der Gäste eingebunden wurde. Erneut war es Wolff, der mit einem 50-Meter-Diagonalball Altmann zentimetergenau bediente (23.), der Rosenthaler scheiterte aber letztlich an Alexander Stubben im Heimtor.

Mit zunehmender Spieldauer verlagerte der FCE das Geschehen immer mehr nach vorn. Von den Gästen ging die größere Gefahr aus, da es der Heimelf nicht gelang, die Angriffe fertig auszuspielen. Es wurde vor der Pause keine Großchance von Eltville notiert. Im Gegenteil: Wieder war es Wolff, diesmal mit einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, der das Leder lang in den Strafraum brachte, wo Hendrik Wickerts Schuss gerade noch abgeblockt wurde.

Wie in den letzten Spielen auch, wirkte der FCE in der Viertelstunde nach der Pause fahrig. Das Passspiel funktionierte nur mangelhaft, Eltville machte Druck, was eine Serie von Ecken nach sich zog. Konnte Schneider (57.) noch einen Ball von Georgij Bichinashvili über die Latte lenken, war er zwei Minuten später geschlagen als Christopher Bingel eine Ecke per Kopf zum Ausgleich weiterlenkte.

Jetzt wurde das Spiel zum offenen Schlagabtausch, bei dem der FCE die größere Anzahl an Torchancen hatte. Es war allerdings ein Freistoß, der den Siegtreffer brachte: Ahmad Ibrahim zirkelte aus 22 Metern per Kunstschuss aus halbrechter Position den Ball an der Mauer vorbei flach ins kurze Eck (68.).

Beim nun folgenden ständigen hin und her hätten Maxim Zich (79.) und Felix Nolte (84.) mit ihren Großchancen das Ergebnis in die Höhe schrauben können, es blieb aber beim 2:1-Erfolg. „Von der Summe her ein verdienter Sieg, nicht zuletzt, weil wir deutlich mehr Torchancen hatten. Unser Aufbauspiel war in Ordnung, auch wenn wir uns bisweilen schwer getan haben“, lautete Behles Fazit.

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