3:1 – FC Ederbergland marschiert nach vorne

Glücklicher Torschütze: Felix Nolte (Ederbergland) schreit nach seinem Treffer zum 3:1 seine Freude hinaus. Es gratulieren (von links) Sadettin Taskiran (Nummer 17), Marco Kovacevic, Dominik Karge und Yannic Holzapfel. Foto: Wilfried Hartmann

Waldgirmes. Der FC Ederbergland ist in der Fußball-Verbandsliga weiter auf dem Marsch nach vorn. Mit 3:1 (1:1) gewann die Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic in Waldgirmes.

Den Unterschied machte Felix Nolte, der nach der Pause die beiden entscheidenden Treffer markierte. Vor der Pause sah es allerdings nicht nach einem Erfolg der Gäste aus.

Zu viele Stockfehler im Spielaufbau und mangelhaftes Zweikampfverhalten bauten den Tabellenletzten auf. Einzig FCE-Keeper Philipp Hartmann war in guter Verfassung. Zwei Mal rettete er gegen Andreas Schäfer (11., 25.) und hielt sein Team so im Spiel.

Tatsächlich hatte der FCE vor dem Wechsel keine nennenswerte Chance. Auch vor dem 0:1 schien die Situation harmlos. Manuel Todt bewegte sich im Strafraum vom Tor weg, als er von Waldgirmes-Keeper Jan Michael Düring völlig überflüssig gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter setzte Dominik Karge in die Maschen (27.). Der Jubel währte aber nicht lange: Drei Minuten später verschlief Sadettin Taskiran eine Flanke und Andreas Schäfer vollstreckte zum1:1.

Kovacevic brachte nach der Pause Dennis Meyer für Carlos Arsenio. Meyer war nur zehn Minuten auf dem Feld, als er mit einer Flanke Nolte bediente, der per Direktabnahme den Ball in den Winkel setzte - 1:2 (55.). Und es kam noch besser: Nach einem Foul an Nolte hämmerte dieser den Freistoß erneut in den Winkel zum 1:3 (68.).

Waldgirmes gab zwar noch einmal Gas, aber Mario Schappert scheiterte am prächtig reagierenden Hartmann (74.). Unrühmliches Ende für Waldgirmes war die Rote Karte gegen Mittelstürmer Leif Langholz (88.) wegen angeblichen Nachtretens. Eine höchst umstrittene Entscheidung, die selbst Langholz´ Gegenspieler Michael Möllmann anders als der Schiedsrichter sah.

Dem FCE konnte dies natürlich egal sein. „Wir haben am Anfang zu umständlich gespielt. Über 90 Minuten waren wir aber die bessere Mannschaft“, war auch Kovacevic mit der Leistung zufrieden. (zhw)

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