Fußball-Hessenpokal: FC Ederbergland erwartet am Sonntag SC Waldgirmes

„90 Minuten volles Tempo“

Auch gegen Waldgirmes will er wieder in der Offensive für Furore sorgen: Daniel Gora (Mitte), hier in der Mittwochspartie gegen den Dorndorfer Manuel Groß (links). Foto: Wilfried Hartmann

Battenberg. Große Erleichterung machte sich beim FC Ederbergland am Mittwoch breit, als beim FC Dorndorf mit einem 3:1-Sieg ein Fehlstart in der Fußball-Verbandsliga vermieden wurde. Trotz der Freude über die drei Punkte richtete sich der Blick von Trainer Vladimir Kovacevic aber schnell auf die kommende Aufgabe. Am Sonntag ab 15 Uhr reist der SC Waldgirmes zum Hessenpokalspiel nach Battenberg.

Und das ist durchaus ein interessanter Vergleich – nicht nur aufgrund des Pokalwettbewerbs. Denn Waldgirmes gehört wie der FCE in der Verbandsliga zu den Titelkandidaten, verpatzte aber den Start durch ein 0:2 gegen Aufsteiger Kinzenbach und ein 0:1 beim Lokalrivalen VfB Gießen gründlich.

Was liegt da näher, als die Moral wieder über den Pokal aufzubauen? Und das beim FC Ederbergland, der etwas mehr als zwei Jahre in der Relegation für den Hessenliga-Abstieg des SC Waldgirmes sorgte.

Der FC Ederbergland ist somit gewarnt. „Auf die bisherigen Spiele unseres Gegners pfeife ich. Auch, dass sie noch kein Tor geschossen haben. Das ist eine tolle Mannschaft und das werden wir am Sonntag auch zu spüren bekommen“, sagt Kovacevic, der sich natürlich wünscht, dass seine Mannschaft wie im Dorndorf-Spiel auftritt. „Wir wollen gegen einen Top-Favoriten als Mannschaft auftreten. Nur dann gelingt es uns, Waldgirmes zu schlagen.“

Das will die Mannschaft um Trainer Peter Bätzel natürlich auch. Der gebürtige Berghofener weiß um die Stärken und Schwächen des FCE. Entsprechend wird der Lehrer seine Spieler einstellen.

An Kovacevic liegt es nun, personell und taktisch für Überraschungen zu sorgen. Fehlen wird in jedem Fall der verletzte Sascha von Drach. Unklar ist noch der Einsatz von Ingo Miß. Er knickte in Dorndorf um und musste mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden.

Kovacevic überlegt noch, ob und wie er Carlos Arsenio einsetzt oder ob er sich – falls Miß passen muss – für einen anderen Angreifer entscheidet. Die taktische Umstellung in Dorndorf auf ein gewagt-offensives 4-2-1-3-System mit Felix Nolte als Spitze, griff. „Wenn du gewinnen willst, musst du Tore schießen“, verteidigte Kovacevic diese Maßnahme, die allerdings gegen Waldgirmes geändert werden könnte. „Mal sehen, wer zur Verfügung steht. Dann wird die Mannschaft aufgestellt“, sagt Kovacevic.

„Auf jeden Fall müssen wir uns darauf einstellen, dass wir 90 Minuten volles Tempo gehen müssen, wenn wir gegen Waldgirmes bestehen wollen.“ Alles unter 100 Prozent käme laut Kovacevic einem Ausscheiden gleich. (zhw)

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