„Nochmal Kräfte bündeln“ - FCE reist zum Topspiel nach Gießen

Er könnte in die Innenverteidigung zurückkehren: Fabian Mohr (vorne rechts), der in dieser Szene gegen den Schwanheimer Danyal Tekin klärt. Im Hintergrund seine Teamkollegen Michael Möllmann, Pavel Ricka und Marco Kovacevic. Foto: Wilfried Hartmann

Battenberg. Die Hinrunde der Fußball-Verbandsliga Mitte geht mit einem Spitzenspiel zu Ende: Am Samstag reist der FC Ederbergland (Platz zwei) zum Tabellendritten VfB Gießen. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Vier Spiele muss der FCE noch vor der Winterpause bestreiten, drei davon auswärts. Und: Das letzte Spiel vor Weihnachten ist die Partie bei Tabellenführer Kelsterbach. Zurücklehnen darf sich das Team nicht. Das unterstreicht auch Trainer Vladimir Kovacevic: „Wir sind seit zehn Spielen in Folge ungeschlagen und haben neun Siege errungen. Seit dem Sommer haben wir 22 Pflichtspiele gehabt und dabei 18 Siege und ein Remis erreicht. Aber das ist alles hinfällig, wenn wir in Gießen, in Breidenbach, gegen Dorndorf und in Kelsterbach patzen.“

Kovacevic hat die Mittelhessen beobachtet und dabei festgestellt, „dass Gießen nach vorn große Qualitäten hat. Aber ich glaube, da müssen wir uns auch nicht verstecken.“ Wie er allerdings seine eigene Mannschaft ins Rennen schicken will weiß er noch nicht, zumal Mittelstürmer Daniel Gora rotgesperrt fehlt. „Vielleicht spiele ich mit Manuel Todt in der Spitze, vielleicht aber auch mit Felix Nolte. Es kann aber auch sein, dass ich was ganz Verrücktes mache.“

Optionen hat der FCE-Trainer schließlich genug. Die größte ist Fabian Mohr. Kehrt der in die Innenverteidigung zurück, dürfte Trainersohn Marco Kovacevic ins defensive Mittelfeld neben den zuletzt starken Michael Möllmann rücken. Dominik Karge könnte dann zentral hinter den Spitzen spielen. Festhalten will Kovacevic an seinen beiden Außenverteidigern: „Bei jeder Serie gibt es Gewinner und Verlierer. Sascha von Drach und Janis Wolff haben derzeit etwas die Nase vorn.“

Wichtig gegen Gießen wird sein, dass der FCE kompakt steht und das schnelle Umschaltspiel nach vorn funktioniert. Denn so könnte man gegen eine der stärksten Deckungsreihen der Liga Lücken reißen. Nur 15 Gegentreffer haben die Mittelhessen bislang kassiert, eins mehr als Ederbergland - beim FCE hat Keeper Philipp Hartmann seit drei Spielen nicht mehr hinter sich greifen müssen. Allerdings war der unter der Woche krank, ebenso sein Dauerrivale Julian Hilbert.

„Ich sage es noch einmal: Wir haben eine gute Serie, sind topfit und können 90 Minuten marschieren. Aber wir müssen in den nächsten vier Spielen noch einmal die Kräfte bündeln. Gewinnen wir in Gießen, kommt es zum Titel-Zweikampf mit Kelsterbach. Aber auch schon ein Punkt wäre keine Blamage. Hauptsache nicht verlieren“, sagt Kovacevic. (zhw)

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