Trainer tippt auf 2:0 - FCE reist zum Topspiel nach Kelsterbach

Im Spitzenspiel gefordert: Ingo Miß und der FC Ederbergland (rechts) wollen wie im Hinspiel gegen Kelsterbach siegen. Unser Foto zeigt Miß im Duell gegen Steven Mühl. Foto: Wilfried Hartmann

Allendorf. Wenn der FC Ederbergland, Tabellenzweiter der Fußball-Verbandsliga Mitte, morgen ab 14 Uhr zum Topspiel beim Spitzenreiter Viktoria Kelsterbach antritt, sind die Vorzeichen klar. Es ist für beide Teams in Sachen Meisterschaft ein Sechs-Punkte-Spiel.

Gewinnt der FCE, würde der Abstand zu Kelsterbach nur noch einen Punkt betragen. Siegt Kelsterbach, würde der Abstand auf sieben Zähler anwachsen - eine schwere Hypothek für die Ende Februar beginnende Restrunde. Das sieht auch FCE-Trainer Vladimir Kovacevic so. „Auf jeden Fall soll der Abstand nicht größer werden. Nach der Winterpause sieben Punkte aufholen, würde drei Siege mehr als Kelsterbach bedeuten. So lange ist die Runde dann aber auch nicht.“

Kovacevic weiß, dass die Aufgabe schwierig wird, denn Kelsterbach hat auf eigenem Gelände eine beeindruckende Bilanz: Acht Spiele, acht Siege, 21:3 Tore. „Es wird Zeit, dass die Serie reißt“, gibt sich der FCE-Coach dennoch selbstbewusst. Auch wegen der Erinnerungen an das Hinspiel. Da gewann Ederbergland mit 3:0, gegen einen behäbig und schläfrig wirkenden Gegner. Der kann aber auch anders, wie zum Beispiel kürzlich der 2:0-Erfolg beim VfB Gießen zeigte. „Das Hinspiel ist für mich nicht relevant. So wird Kelsterbach nicht noch einmal agieren“, weiß Kovacevic.

Dass der FCE trotz der beiden Niederlagen in Gießen und in Breidenbach noch immer Kontakt zur Spitze hat, dafür sorgte zuletzt die überraschende 2:4-Niederlage Kelsterbachs im Derby beim FC Eddersheim. Am Dienstag setzte es noch eine Niederlage im Kreispokal - 1:2 gegen den Wiesbadener Gruppenligisten Flörsheim. „Vielleicht geht die Mannschaft verunsichert ans Werk. Wir müssen 90 Minuten voll konzentriert bleiben.“

Der FCE hingegen siegte mit 3:1 (3:1) gegen den FC Dorndorf. Dass der FCE mit nahezu identischer Anfangsformation auf dem Kelsterbacher Sportfeld stehen wird, ist wahrscheinlich. Nach dem Ausfall von Felix Nolte ist jeder Mannschaftsteil mehr gefragt, besonders aber die Außenpositionen. Auf links machten Sascha von Drach und Stasis Buividavicus mehr Dampf als die rechte Außenbahn mit Ingo Miß und Sadettin Taskiran.

„Wir brauchen mehr Mut auf Außen. Man kann Stasis und Ingo nicht immer mit den 1:1-Situationen allein lassen“, unterstreicht auch der FCE-Trainer. „Da muss man auch mal im Vollsprint hinterherlaufen und den Gegner unter Druck setzten. Ich habe den Jungs gesagt: Habt Arsch in der Hose. Geht mit Tempo in die Räume“, fordert Kovacevic.

Befolgen seine Spieler die Vorgaben, könnte der Tipp des Trainers wahr werden. Der lautet: ein 2:0-Sieg des FCE. Der Bus mit Spielern und Fans fährt am Samstag um 10.50 Uhr am Schwimmbad Battenberg ab. (zhw)

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