Verbandsliga: Kasseler setzen sich trotz Unterzahl auch in Schwalmstadt durch

03er trumpfen weiter auf

Vorwärtsdrang: Florian Steinhauer (links) und der CSC 03 Kassel waren den Schwalmstädtern, hier mit Andre Karl, meist einen Schritt voraus. Foto: Kasiewicz

Schwalmstadt. Aufsteiger CSC 03 Kassel spielt in der Fußball-Verbandsliga Nord weiterhin eine glänzende Rolle. Die Rothosen setzten sich mit 3:2 (3:2) beim 1. FC Schwalmstadt durch und ließen sich auch nicht davon beirren, dass sie ab der 23. Minute in Unterzahl spielen mussten.

Während sich die 03er nach oben orientieren, spitzt sich die sportliche Krise des FC Schwalmstadt, der auf eigenem Platz aus fünf Partien nur einen Punkt holte, zu. Schwalmstadts Trainer Hauer hatte seine Elf im Vergleich zum 0:7-Debakel in Flieden auf fünf Positionen verändert. Mit der Folge, dass Schwalmstadt zunächst den Ton angab und durch Sefa Cetinkaya hätte in Führung gehen müssen (10.). „In den ersten zehn Minuten kamen wir gar nicht zurecht und hatten Riesenprobleme“, bekannte Kassels Mittelfeldspieler Christian Käthner. Doch dann schlugen die Kasseler innerhalb von nur 120 Sekunden zweimal zu.

Eine Freistoßflanke von Florian Steinhauer hielt Torhüter Sacir Nicocevic nicht fest. Igor Radisavljevic bedankte sich und staubte zur Gästeführung ab (11.). Vor dem 0:2 vertändelte der wieder genesene Kapitän Steven Preuß den Ball gegen Michael Dawid und konnte den Kasseler nur noch per Foulspiel stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Radisavljevic sicher (13.).

Jan Hendrik Wolf gelang nach einer Unstimmigkeit in der CSC-Deckung der Anschlusstreffer (19.). Vier Minuten später hätte sich der Wind zugunsten der Schwälmer drehen können. Tim Metzner kassierte eine Rote Karte, weil er den durchgebrochenen Andre Karl kurz vor dem Strafraum unsanft bremste (23.). Das läutete die beste Phase der Hauer-Elf ein.

Hatte Wolf noch Pech mit einem Lattenschuss, gelang Patrick Herpe vier Minuten vor der Pause der verdiente Ausgleich. Doch die Freude über die gelungene Aufholjagd währte nur 60 Sekunden. Ein Fehlpass im Aufbauspiel wurde bitter bestraft. Käthner mit seinem sechsten Saisontreffer ließ den CSC in Unterzahl zum 3:2 jubeln. Nach dem Seitenwechsel zog sich Kassel zurück, verteidigte mit zwei Viererketten und lauerte auf Konter.

„Nach dem Platzverweis bekamen wir Schwierigkeiten, hatten aber Glück, nach dem Ausgleich gleich wieder in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte haben wir kaum noch etwas zugelassen“, sagte Käthner.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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