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Nach 3:3 gegen Kaufungen:  Schwalmstadt steigt aus Verbandsliga ab

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Von: Sebastian Schmidt

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Gingen mit hängenden Köpfen vom Platz: Schwalmstadts Führungsspieler Vedran Jerkovic (rechts) und im Hintergrund Janne Paul Suchomel. © Pressebilder Hahn

Aus. Vorbei. Das Wunder ist ausgeblieben. Der 1. FC Schwalmstadt muss nach dem 3:3 (0:1) in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Kaufungen den bitteren Gang in die Gruppenliga antreten.

Die Trauer darüber hielt sich indes in Grenzen. Kein Vergleich zu den hemmungslosen Tränen nach dem 2:2 in der Nachspielzeit vor einer Woche in Vellmar. „Wir sind nicht heute abgestiegen. Wir haben schlichtweg zu selten gezeigt, was in uns steckt und waren nicht konstant genug“, erklärte FCS-Coach Atilla Güven.

Somit endet die Runde, wie sie begann – mit einer Serie der Erfolglosigkeit. Zum Start hatte Schwalmstadt aus sechs Partien nur einen Punkt geholt. Zum Abschluss waren es mickrige zwei Zähler aus sieben Begegnungen. Deren 30 aus 19 Spielen dazwischen erfüllten Anforderungen an das obere Tabellendrittel.

Wie weit Schwalmstadt davon entfernt ist, unterstrich das Güven-Team im ersten Durchgang. Der Spannungsabfall der vergangenen Wochen ließ sich nicht leugnen. Der längst abgestiegene Gast wirkte zielstrebiger, gab angetrieben von seinen fünf lautstarken Fans der „Affenbande“ den Ton an. Lediglich dem erneut starken Schlussmann Joel Ritter und Kaufunger Unvermögen im Abschluss war es zu verdanken, dass der SVK nur 1:0 durch Marius Ehlert führte (35.).

Als dann Coach Güven seinen Schützlingen in der Pause die zarten Hoffnungen auf ein Wunder nehmen musste, weil Buchonia Flieden aus der Hessenliga abgestiegen war und somit fünf Teams aus der Verbandsliga runter müssen, wirkte das befreiend. „Wir haben uns nochmal zusammengeschweißt, weil wir uns mit einem Sieg verabschieden wollten“, sagte Abwehrchef Fabian Seck.

Das gelang beinahe, weil Brian Mitchell, der auf der Bank saß, weil er nicht trainiert hatte, mit seinem ersten Ballkontakt 40 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 1:1. Und, weil sich Vedran Jerkovic einmal mehr treffsicher zeigte und mit seinem 13. Saisontor intern wieder mit Mitchell gleichzog (54.). Fast sicher schienen die drei Punkte, als Serkan Atas mit einem sehenswerten Heber auf 3:1 erhöhte (66.).

Doch es passt ins Bild einer verkorksten Saison, die am Mittwoch (18.30 Uhr, Obervorschütz) unbedingt mit dem Pokalsieg gegen die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar beendet werden soll, dass sich die Schwälmer noch zwei Tore durch die eingewechselten Erik Morozov (69.) und Niclas Thöne (89.) einschenken ließen. Dadurch zog der TuSpo Grebenstein nach dem 2:1 in Johannesberg in der Tabelle sogar noch am FCS vorbei.

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