Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt peilt dennoch Heimsieg an

50-Tore-Sturm kommt nach Schwalmstadt

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Richtungsweisend: Mario Wörmann und der 1. FC Schwalmstadt sind gegen Adler Weidenhausen um die Torjäger Sören Gonnermann und Jan Gerbig gefordert. 

Ziegenhain. Auch nach acht Pflichtspielen sind sie ungeschlagen. Viermal in der Liga, viermal im Pokal. Doch an den Fußballern des 1. FC Schwalmstadt haftet ein Makel. 

Seit dem 29. April, dem 2:0 gegen Eschwege durch einen Doppelpack von Patrick Herpe, haben sie kein Heimspiel mehr in der Verbandsliga gewonnen. Das soll sich am Samstag (15.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) gegen den SV Adler Weidenhausen ändern.

„Ich kenne das eigentlich anders herum. Aber wir sind selbstbewusst, auch Weidenhausen schlagen zu können“, sagt Marco Schwab. Schwalmstadts Trainer kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Leon Lindenthal hat seine Sperre abgesessen. Adonis Kaquri (nach Grippe) und Jan Philipp Trümner (Oberschenkelbeschwerden) sind wieder fit. Angeschlagen sind Brian Mitchell, Daniel Petersohn und Jakob Gerstung. Sicher passen muss lediglich Arthur Keil.

Weitere Englische Woche

Das Rennen um die Startplätze hält der Coach erneut bis nach dem Abschlusstraining offen. Klar, anschließend wartet eine weitere englische Woche mit den Aufgaben beim unangenehmen Schlusslicht SV Neuhof (Mittwoch) und bei der Schwalm-Eder-Auswahl des SSV Sand am Samstag in einer Woche. Selbst Lindenthal kann sich nicht sicher sein, denn „Andre Karl hat seine Sache beim 1:0 in Petersberg prima gemacht“ (Zitat Schwab).

Mit den Adlern kommt nun ein Team, das dem FCS liegt. Sieben Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen stehen bei zwölf Vergleichen zu Buche. Weidenhausen unterlag zuletzt 0:3 bei CSC 03 Kassel. Dabei fehlten Sören und Jan Gonnermann aus beruflichen Gründen. In Ziegenhain werden die Brüder auflaufen. Gerade Sören ist mit sechs Treffern aus vier Partien in starker Form. „Wir werden aber nicht den Fehler machen, die neun anderen Feldspieler außer Acht zu lassen“, sagt Schwab.

Im Zentrum dürfen sich dem Ausnahmestürmer also abwechselnd Fabian Seck und Maximilian Schuch oder auch Jakob Gerstung annehmen. Gonnermanns Partner Jan Gerbig hat bereits viermal getroffen. Vergangene Saison war Gerbig mit 28 Treffern sogar vor Sören Gonnermann (22) Torschützenkönig der Verbandsliga. Viel Arbeit also für Mario Wörmann, der wieder für Routinier Steffen Völker zwischen die Pfosten rücken wird, auch wenn der im Pokal beim 2:0 in Bad Zwesten tadellos hielt.

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