Fußball-Verbandsliga: Sand meistert Auswärtshürde in Flieden – Zwei Elfmeter für den SSV

5:2-Sieg beim Ex-Hessenligisten

Durchgesetzt: Steffen Klitsch (Mitte) gewann mit 5:2 in Flieden. Foto: Görlich

Flieden. Der volkstümlichen Redensart, dass alle guten Dinge drei sind, verlieh der SSV Sand Wahrheitsgehalt. Am dritten Spieltag der Fußball-Verbandsliga feierte die Elf von Trainer Peter Wefringhaus beim aus der Hessenliga abgestiegenen SV Buchonia Flieden einen glatten 5:2 (2:1)-Sieg. Es war für den SSV der erste Saisondreier und für die gastgebenden Osthessen von Coach Meik Voll die dritte Nullnummer in Folge.

Bis zum Gang zur Pausenerfrischung sah es jedoch nicht nach einem solchen Erfolg der Sander aus. Flieden bot Wefringhaus und Co. nicht nur jedserzeit Paroli, sondern die Hausherren besaßen durch Fabian Schaub (8.) und Sascha Rumpeltes (21.) auch die bis dahin klar besseren Einschussmöglichkeiten.

Zum Platzherren-Pechvogel des Tages avancierte dann Tobias Bartel. Gegen Steffen Klitsch konnte er nur regelwidrig einen Treffer verhindern. Klare Entscheidung: Strafstoß. Diese Chance ließ sich „Elfer-Experte vom Dienst“ Steffen Bernhardt (37.) natürlich nicht entgehen, brachte seine Farben in Führung.

Die Freude der Gäste war jedoch nur von kurzere Dauer. Fast im Gegenzug bügelte Tobias Bartel (40.) seinen Lapsus wieder aus, ließ SSV-Schlussmann Johannes Schmeer nicht den Hauch einer Chance und traf zum zwischenzeitlichen Gleichstand.

Davon ließen sich die Sander aber nicht schocken, wobei Tobias Bartel erneut in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Er leistete sich nämlich beim Abwehrversuch ein Handspiel, dem Unparteiischen blieb gar keine andere Wahl, als erneut auf den Punkt zu zeigen. Erneut trat Steffen Bernhardt (43.) an und versenkte das runde Spielgerät unhaltbar zur erneuten Führung. So ging es in die Pause.

Natürlich hatten sich die Hausherren nach dem Seitenwechsel viel vorgenommen und wollten endlich erstmals in neuem Terrain die volle Ernte einfahren. Doch dies blieb ein frommer Wunsch. Beim ersten SSV-Angriff im zweiten Durchgang servierte Kapitän Tobias Oliev den Ball lehrbuchhaft in den Lauf von Pascal Itter (49.), der sich dafür mit dem dritten Sander Treffer bedankte.

Vorbereiter

Flieden war geschockt und hatte sich von diesem Schreck noch gar nicht richtig erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Wieder profilierte sich Tobias Oliev als Vorbereiter, servierte das runde Spielgerät mustergültig in den Lauf von Daniel Wagner (55.), der dem Platzherrenkeeper zum vierten Mal das Nachsehen gab.

Dieser Stachel bohrte sich tief in das Fleisch der Fliedener. Sie ließen regelrecht die Köpfe hängen, leisteten, wie in der ersten Halbzeit praktiziert kaum noch Gegenwehr und fügten sich ohne den Hauch einer kämpferischen Einstellung ergeben in ihr Schicksal.

Die Sander setzte nun überdeutlich die Akzente und hätten ihr Torkonto erheblich aufstocken können. Doch nach Vorarbeit von Daniel Wagner traf nur noch Viktor Moskaltschuk (65.) ins Schwarze.

Im direkten Gegenzug nutzte Fabian Schaub (66.) eine SSV-Unachtsamkeit zum 2:5-Anschlusstreffer. Den dritten verhinderte Keeper Schmeer (87.), parierte einen Strafstoß von Andrè Leibold.

Sand: Schmeer - Wicke, Amert, Bräutigam, Knigge, Itter (55., Wippel), Bernhardt (76., Gutholf), Klitsch, V.Moskaltschuk (74., D. Moskaltschuk), Oliev, Wagner. (zih)

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