Fußball-Verbandsliga: Der SSV Sand feierte beim KSV Hessen II einen 3:2-Sieg

Zum Abschluss ein Dreier

Vorbereiter: Beim 3:2-Sieg des SSV Sand beim KSV Hessen Kassel II konnte sich Serdar Bayrak (links) zwar nicht in die Torjägerliste eintragen, bereitete aber zwei Treffer fein vor. Foto: Michl

Kassel. Versöhnlicher Jahresabschluss für den SSV Sand in der Fußball-Verbandsliga. Die Elf von Trainer Peter Wefringhaus wickelte nach drei vorangegangenen Nullrunden in Folge in der letzten Pflichtaufgabe in diesem Jahr mit einem 3:2 (3:0)-Erfolg beim KSV Hessen Kassel endlich wieder die zur Disposition stehenden drei Punkte in trockene Tücher.

Ein glücklicher SSV-Coach: „Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Gegen eine sehr spielstarke Kasseler Mannschaft haben meine Spieler in der ersten Halbzeit wie aus dem Lehrbuch gekontert und nach dem Seitenwechsel eine starke Defensivleistung geboten. Unterm Strich geht unser Sieg voll in Ordnung. Jetzt können wir in aller Ruhe in die Winterpause gehen.“

In der Tat. Die Junglöwen von Trainer Karl-Heinz Wolf versuchten sofort mit viel Druck den Sandern den Schneid abzukaufen. Sie hätten dabei auch früh das Signal auf Grün stellen können. Doch Löwen-Torschützenkönig Marco Dawid (10.) verzweifelte am SSV-Keeper Johannes Schmeer, der dann Glück hatte, dass der völlig allein vor ihm stehende Alexander Schüler (13.) das Ziel knapp verfehlte.

Mit Fortuna im Bunde waren die Sander dann auch bei ihrem Führungstreffer. Marcel Wippel (19.) drosch das runde Spielgerät vor das Platzherrengehäuse, wo es vom Kasseler Nael Najjer in den eigenen Kasten abgefälscht wurde.

Von diesem Zeitpunkt an nahmen die Sander mehr und mehr das Heft in die Hand und demonstrierten Konterfußball wie aus dem Lehrbuch. Serdar Bayrak setzt sich auf der Außenbahn durch, serviert Wippel das Leder, der dieses sofort an Christian Eckhardt (24.) weiterleitet. Und der hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz den zweiten SSV-Treffer zu markieren.

Einen ähnlich gestrickten Spielzug über mehrere Stationen verwertet dann Tobias Oliev (31.) zur 3:0-Führung. Damit schien die Messe eigentlich schon gelesen.

Natürlich erhöhten die Junglöwen nach dem Seitenwechsel noch einmal die Schlagzahl und belohnten sich damit früh. Bei einem Eckball ließen die Sander Nima Latifiahvas (57.) völlig aus den Augen, der sich dafür mit dem Anschlusstor bedankte. Es folgten zwei so genannte Hundertprozentige, die aber vergeben wurden: Zunächst versemmelte der Kasseler Muhamet Gülsen (60.) leichtfertig, dann im direkten Gegenzug der Sander Christian Eckhardt.

Dann schöpfte der KSV doch noch einmal Hoffnung, als Robert Garwardt (85.) eine Flanke von Nael Najjir ins eigene Tor zum 2:3 köpfte. Doch Sand ließ nichts mehr anbrennen. KSV-Kapitän Murat Osmanoglu (90.) sah Rot.

Sand: Schmeer - Lengemann, Garwarth, Sommer, Schäfer - St. Bernhardt (84., Aytemür), Kellermann, Eckhardt (65., Enzeroth), Wippel - Bayrak, Oliev. (zih)

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