Ärgerlich war nur der Gegentreffer

Sand feiert 4:1-Heimsieg gegen den KSV Baunatal II

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Mitten durch: Der Sander Christian Eckhardt kann von den Baunatalern Martin Wengerek und Marvin Diehl nicht gestoppt werden. Am Ende hatte der SSV mit 4:1 die Nase vorne.

Sand. Na bitte, es geht doch. Nach zuletzt keineswegs zufriedenstellenden Leistungen versöhnte der SSV Sand im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga seine Fans mit einem souveränen 4:1 (2:0)-Sieg gegen den in Abstiegsnöten schwebenden KSV Baunatal II.

Ein zufriedener SSV-Coach Peter Wefringhaus: „Meine Spieler haben spielerisch und taktisch alle Vorgaben hervorragend umgesetzt und sich damit hochverdient mit drei Punkten belohnt.“

Sein Baunataler Kollege Bernd Bilsing haderte mit dem Schicksal: „Unser größtes Problem sind derzeit personeller Art. In Sand fehlten mir gegenüber der vorangegangenen Begegnung gleich fünf Schlüsselspieler und damit die gesamte Innenverteidigung. Wir haben über weite Strecken gut mitgehalten, der Sander Sieg geht aber voll in Ordnung, die Platzherren waren schon besser.“

Die Hausherren drängten auf eine frühe Entscheidung, hätten dies auch durch Viktor Moskaltschuk (4.) umsetzen können. Doch er verfehlte ebenso das Ziel knapp wie kurz danach auch Mike Lengemann. Besser machte es Tobias Oliev (7.). Er bestrafte einen eklatanten Abwehrschnitzer von Kevin Puzik - 1:0. KSV-Torwart Sebastian Finke hatte da nicht den Hauch einer Chance.

In der Folgezeit diktierten die Sander zwar überwiegend das Geschehen, ließen den Baunatalern nicht eine einzige nennenswerte Torchance, selbst ließen sie mehrere Topmöglichkeiten sträflich liegen. Ausgenommen Viktor Moskaltschuk (42.) mit dem 2:0.

Auch nach der Pause blieb Sand am Drücker, benötigte zum Ausbau des Vorsprungs aber KSV-Unterstützung. Nach Foul von Sefa Cetinkaya und Martin Wengerek an Jonas Kaczenski nutzte Steffen Bernhardt (65., 84.) die fälligen Strafstöße zum 3:0 und 4:0. Damit waren die Baunataler noch gut bedient.

Kurz vor Schluss dann das 1:4. Als Tobias Oliev (88.) Gelb-Rot sieht, beim folgenden Freistoß Torwart Johannes Schmeer Sefa Cetinkaya von den Beinen holt, nutzt Bravo-Sanchez (90.) den Elfmeter zum glücklichen Ehren- und völlig unnötigen SSV-Gegentreffer.

Sand: Schmeer - Lengemann, Garwardt, Sommer, Enzeroth, Bernhardt, Eckhardt (85., Knigge), Kaczenski, V. Moskaltschuk (85., D. Moskaltschuk), Schäfer, Oliev.

Von Reinhard Michl

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