Verbandsliga: Weidenhausen trifft auf Lieblingsgegner Melsunger FV – Stürmer Kilian verlängert

Angst vor den Gonnermännern?

Immer wieder Weidenhausen: Melsungens Mario Kilian (rechts) ist hier vor Jan Gonnermann am Ball. Foto: Hahn/nh

Melsungen. Der Melsunger FV verlor in der Fußball-Verbandsliga sein Heimspiel mit 2:5 gegen den SV Adler Weidenhausen. Chancenlos seien sie gewesen, bekannte MFV-Coach Timo Rudolph nach dem Spiel. Läuft alles so, wie es immer läuft, dann ist das der Vorspann im Spielbericht der Montagsausgabe.

Denn in der Fußball-Verbandsliga spielen jedes Jahr andere Klubs, die Vereine holen neue Spieler, die Anzahl der Absteiger ändert sich. Nur eins bleibt immer gleich: Der SV Adler Weidenhausen gewinnt gegen den Melsunger FV. Auch am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr, Freundschaftsinsel)? „Ich hoffe nicht, aber Weidenhausen ist für uns ein Gegner, der uns überhaupt nicht liegt. Vielleicht ist das mittlerweile auch ein Kopfproblem“, meint Rudolph. Im Hinspiel zum Beispiel führte sein Team bis zur 70. Minute 2:1 und verlor dann noch 2:4. Und so geht das jedes Jahr. „Vielleicht kommen uns diesmal die ungemütlichen Platzverhältnisse zu Gute“, greift Rudolph schon mal in die Trickkiste. Denn falls gespielt wird, dürfte sich kein technisch anspruchsvolles Spiel entwickeln. Ob die Partie abgesagt wird, klärt sich am Freitagabend.

Bei Weidenhausen läuft das gesamte Spiel über die Gonnermänner. Zum einen natürlich den wuseligen Stürmer Sören Gonnermann (18 Spiele, 17 Tore), zum anderen Regisseur Tim Gonnermann (17/3). „Aber auch die Außen haben eine gute Qualität. Allerdings ist Weidenhausen eine reine Angriffsmannschaft“, weiß Rudolph, dass die Zuschauer wohl kein torloses Spiel erwartet.

Unter der Woche wurde ein Test mit 4:0 gegen Gruppenligist Homberg gewonnen. „Auf dem Platz war aber viel Zufall dabei. Es ging einfach nur darum, ein wenig Spielpraxis zu bekommen. Das kam zuletzt zu kurz“, so Rudolph, der auch gute Neuigkeiten zu verkünden hat. Bislang haben bis auf drei, vier Ausnahmen alle Spieler für die nächste Serie zugesagt, darunter auch Torjäger Mario Kilian. „Die anderen überlegen noch wegen Aufwand und Studium. Verlassen will uns aber definitiv keiner“, freut sich der Familienvater.

Von Daniel Schneider

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