Verbandsliga: Spektakel in Bad Soden - Junglöwen nach 0:5-Rückstand noch 4:5

Aufholjagd wird nicht belohnt

Justin Schumann

Bad Soden. Was für eine schwache erste Hälfte und was für eine Aufholjagd. Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II musste sich bei der SG Bad Soden mit 4:5 (0:5) geschlagen geben und zeigte dabei in den Halbzeiten zwei völlig verschiedene Gesichter.

„Im Endeffekt hätten wir das 5:5 oder sogar das 6:5 erzielen können, aber wenn man fünf Tore in der ersten Halbzeit bekommt, darf man sich nicht beschweren, wenn man verliert“, haderte Kassels Trainer Thorsten Hirdes mit dem ersten Durchgang. In den ersten zehn Minuten waren die Junglöwen gar nicht auf dem Platz. Beim 1:0 zimmerte Tim Mulfinger eine Niklas- Dietz-Ablage in die Maschen (3.), beim 2:0 musste Dietz eine Mulfinger-Vorarbeit nur noch über die Linie drücken (6.), dann setzte Dietz Sven Hassler gut zum 3:0 in Szene (8.). Mulfinger verwertete nach kurzem Luftholen eine Dietz-Hereingabe zum 4:0 (27.), kurz vor der Pause traf Dietz aus 16 Metern zum zweiten Mal (44.).

„Wir hatten nur noch gehofft, das Ergebnis in Grenzen zu halten“, gab Hirdes zu, dessen Team nach einem Eigentor von Anton Römmich (50.) plötzlich Oberwasser bekam und durch einen Doppelschlag von Justin Schumann – erst wurde sein Schuss noch abgefälscht, dann kam er am rechten Pfosten an den Ball und wurde nicht attackiert – auf 3:5 verkürzte. Nachdem Rolf Sattorov einen Foulelfmeter verwandelte (78.), brannte es in der Sodener Defensive lichterloh: Die Junglöwen hatten durch Murat Osmanoglu und Rene Ochs noch gute Chancen zum Ausgleich, doch schlussendlich zitterten sich die Bad Sodener noch zum Sieg. Archivfoto: Dauber/nh

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