Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt bleibt nach 2:2 gegen Weidenhausen ungeschlagen

Aufregung um Schuch

Mochte es nicht glauben: Schwalmstadts starker Verteidiger Maximilian Schuch sah gegen Adler Weidenhausen eine fragwürdige Rote Karte und fehlt seiner Mannschaft nun. Foto: Hahn

Ziegenhain. Da war mehr drin: Die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt haben in der Verbandsliga gegen den SV Adler Weidenhausen zweimal einen Rückstand wettgemacht. Schon kurios: Am Ende hieß es im dritten Heimspiel in Folge 2:2 (1:1).

Mit großer Laufbereitschaft und dem nötigen Zug zum Tor bestimmte die Schwab-Elf die erste Hälfte, versäumte es jedoch einmal mehr, mit den herausgespielten Torchancen frühzeitig eine Vorentscheidung herbei zu führen. Da passte es ins Bild, dass die Gäste sogar in Führung gingen (4.). Durch einen fragwürdigen Foulelfmeter, verwandelt erst im Nachsetzen durch Torjäger Jan Gerbig, nach einem harmlosen Foulspiel von Ricardo Seck am Torschützen. Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Die misslungene Faustabwehr von Torhüter Johannes Klotzsch nach einer Lindenthal-Hereingabe lenkte Gäste-Verteidiger Sören Pfliegner ins Tor zum 1:1 (7.).

Während sich die Defensive der Schwälmer mit Fabian Seck und Maximilian Schuch gegen den 50-Tore-Angriff der Elf vom Meißner Bestnoten verdiente, verpassten die Offensivkräfte mehrfach die mögliche Führung. Kevin Kutzner (9.), Patrick Herpe (9.), Jakob Gerstung (17.) sowie Jan- Philipp Trümner (19., 35.) fehlte jedoch das zum Torerfolg nötige Quäntchen Glück.

Allein ein Freistoß von Jan Gerbig aus der Distanz, der jedoch knapp über den Kasten von FCS-Rückhalt Mario Wörmann strich, versprühte so etwas wie Torgefahr der Adlerträger. „Wir sind noch nicht ganz da, wo wir hinwollen“, erklärte Gerbig den bescheidenen Auftritt seines Teams.

Das galt freilich nur für die erste Halbzeit, denn nach der Pause lagen die Vorteile klar bei den Gästen. Folgerichtig brachte Simon Ewald nach Vorlage des eingewechselten Seare Tewelde seine Farben mit 2:1 erneut in Vorlage (49.). Wiederum nur drei Minuten später gelang den Schwälmern der abermalige Ausgleich. Jan Niklas Brandners Versuch, den zweiten Ball nach Abwehr eines Herpe-Schusses zu versenken, konnte die Defensive der Adlerträger nur unfair vereiteln. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Herpe nervenstark (52.). Danach ging den Schwälmern etwas die Kraft aus. Was mit Blick auf die vielen Englischen Wochen nicht verwundert. Zumal hinzukam, dass Maximilian Schuch nach einem Foulspiel an Sören Gonnermann den Roten Karton sah (77.). Auch dies eine fragwürdige Entscheidung des nicht immer souverän auftretenden Unparteiischen. Immerhin: Defensiv ließ der FCS nichts mehr anbrennen und bleibt unter der Leitung von Trainer Schwab ungeschlagen. • FCS: Wörmann - R. Seck, Schuch, F. Seck, Kutzner - Gerstung, Liebermann - Trümner (71. Karl), Brandner (79. Kaquri), Lindenthal (83. Ide) - Herpe. SVW: Klotzsch - Nguyen (89. Schäfer), Hammer, Toro Moreno, Pfliegner (46. Tewelde) - Ewald (71. J. Gonnermann), Kim, Göbel, Beng - S. Gonnermann, Gerbig. SR: Loschke (Kassel) - Z: 150. Tore: 0:1 Gerbig (4.), 1:1 Pfliegner (7., Eigentor), 1:2 Ewald (49.), 2:2 Herpe (52., FE).

Von Bernd Knauff

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