1. FC Schwalmstadt: Trainer Hauer mit neuen Optionen für die Offensive - Kapitän Preuß zuversichtlich

Aufstiegsambitionen, aber kein Druck

Verstärkung für den FCS: (stehend von links) Mario Wörmann, Dominik Donath, Torwart Trainer Wolfgang Eisenacher, Trainer Harald Hauer, Co Trainer Alexej Möller, (knieend) Patrick Herpe, Lukas Schwalm, Fatih Celiksoy und Benedikt Jäckel. Foto: Hahn

Schwalmstadt. Die Enttäuschung über den verpassten Hessenliga-Aufstieg ist überwunden. Nun blickt der 1. FC Schwalmstadt wieder nach vorn und setzt mit neuem Trainer auf Kontinuität. „Die ist wichtig, um etwas aufzubauen“, sagt Harald Hauer, nach dem erfolgreichen Intermezzo seines Vorgängers Hans Schweigert in der letzten Saison beim heimischen Fußball-Verbandsligisten..

Auf sechs Neuzugänge kann der A-Lizenz-Inhaber zurück greifen. Und mit Serkan Erdam (VfB Wetter) und Dennis Huber (SG Niedergrenzebach) haben nur zwei Spieler das Team verlassen. Mit Mario Wörmann (von Lohfelden) steht ein gut ausgebildeter Torhüter zur Verfügung, Defensivspieler Fatih Celiksoy (Waldgirmes) bringt Hessenliga-Erfahrung mit, leidet aber noch an den Folgen eines Kreuzbandrisses.

„Er muss jetzt schnell Spielpraxis bekommen“, hofft Hauer auf baldige Integration. Benedikt Jäckel, mit 30 Treffern in der vergangenen Saison bester Torjäger der Kreisoberliga, und Patrick Herpe (Homberg) sind Stürmer mit Potenzial für die Stammelf. Lukas Schwalm und Dominik Donath kommen aus dem Juniorenbereich, sind talentiert, müssen aber noch reifen.

Hauer zur Seite steht der 27-jährige Co-Trainer Alexej Möller, den er aus seiner Zeit bei der SG Neuental/Jesberg kennt - und schätzt. Das Trainerteam will sich noch nicht auf ein Spielsystem festlegen lassen. „Wir wollen flexibel bleiben“, lässt sich Hauer nicht in die Karten schauen. Für ihn hat erstmal die Ordnung in der Defensive und das Spiel der (gesamten) Mannschaft gegen den Ball Priorität. Auch in Sachen Saisonziel hält sich der Vermessungstechniker bedeckt: „Im oberen Drittel wollen wir schon landen, ohne aber Druck auf die Spieler aufzubauen.“

Steven Preuß ist da schon etwas forscher. „Ein Platz unter den ersten zwei“ peilt der Kapitän mit seiner Mannschaft an, der in seine fünfte Saison für den FCS gilt. Und in den vorausgegangenen Jahren in der Verbandsliga immer mindestens Zweiter war.

Seine Zuversicht gründet auf die positive Wechselbilanz: „Wir haben richtig gute Leute dazu bekommen.“ Neue Alternativen, insbesondere in der Offensive, wo in der letzten Saison der Schuh schon mal drückte. Nun darf sich die oft einsame „Spitze“ Leon Lindenthal auf tatkräftige Unterstützung freuen, was auch spieltaktisch ganz neue Optionen eröffnet.

Die Konkurrenz um den Platz an der Sonne inklusive Aufstieg ist groß. „Hünfeld, Flieden und Bad Soden“ sieht Preuß als ärgste Konkurrenten, weil auch die - teilweise prominent - zugelegt haben. Zudem sei mit Sand immer zu rechnen. Außerdem schätzt er die Liga auch in der Breite aufgrund der spielstarken Aufsteiger „stärker“ ein. Was die Aufgabe für den Sechser und seine Kameraden eher schwieriger macht. Doch dafür hat der Vize-Meister ja personell vorgesorgt.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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