Verbandsliga: Schwalmstadt ist im Hit in Steinbach gefordert

FCS bangt um Lerch

Karl-Josef

Steinbach. Bloß nicht gratulieren müssen: Das wollen die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt, die am Sonntag (15 Uhr) zum Spitzenspiel der Verbandsliga beim SV Steinbach antreten.

Denn wenn der frisch gebackene Kreispokalsieger (54 Punkte) beim Primus (64) verlieren würde und der KSV Hessen Kassel II (55) zeitgleich bei der SV 07 Eschwege nicht gewinnt, wäre den Osthessen der erste Platz sicher und sie hätten den größten Erfolg ihrer Vereinsegschichte geschafft.

„Steinbach wäre ein würdiger Meister. Aber schenken werden wir ihnen nichts“, erklärt FCS-Coach Hans Schweigert. Und hofft, dass Jannis Lerch mitwirken kann. Der Abwehrchef bekam im Endspiel in Uttershausen einen Schlag auf den rechten Fuß und humpelte vom Platz. Alternativ könnte Dennis Huber im Zentrum neben Fabian Seck verteidigen, der allerdings aufgrund seines Studiums fast gar nicht mehr im Trainingsbetrieb ist.

Alternativen gibt’s weiterhin nicht. Es verbleiben die 14 Akteure, die gegen Körle zum Einsatz kamen. Im Vergleich zur starken Vorstellung zuletzt beim 3:0 gegen Bad Soden in der Liga drängt sich Leon Lindenthal nicht nur wegen seinen beiden Treffern auf. Als Noch-A-Jugendlicher hat der Stürmer bei den Senioren damit in dieser Serie bereits 16 Treffer gelandet.

Beim 1:3 im Hinspiel in Ziegenhain fehlte Lindenthal aber. Da machten Julian Rohde (19.), Michael Wiegand (38.) und eine Eigentor von Jan-Philipp Trümner (40.) Schwälmer Hoffnungen auf einen Coup schnell zunichte. „Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen und die starke Offensive des Gegners besser in den Griff bekommen“, erklärt Schweigert mit Blick auf die Angreifer Petr Kvaca (18 Treffer), Florian Münkel (17), Julian Rohde (13), die vom erfahrenen Spielmacher Petr Paliatka (8) häufig in Szene gesetzt werden.

Deren Trainer Karl-Josef Müller hat alle Mann an Bord. Auch Torjäger Münkel, der nach einem Pferdekuss beim 3:2 in Hünfeld auf die Zähne beißen wird. „Ich halte nichts davon, irgendetwas zu planen. Geplante Feiern sind eh nur halb so schön wie spontane“, sagt Müller, der Ende Oktober 2011 beim SVS Nachfolger von Andreas Herzberg wurde, wo er als Spieler und Spielertrainer schon von 1993 bis 2000 tätig gewesen war. (sbs) Foto: nh

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