Verbandsliga: KSV-Reserve benötigt Sieg in Schauenburg für Chance auf Ligaerhalt

Baunatal steht unter Druck

Zweikampfstark: Kyung Ho Lee (KSV, rechts) will sich wie hier gegen SG-Spieler Marco Schneider durchsetzen. Foto: Schachtschneider/nh

Schauenburg. Wenn heute ab 18.30 Uhr auf der Goldbergkampfbahn in Elgershausen, der Letzte Schauenburg und der Vorletzte KSV Baunatal II im Derby der Fußball-Verbandsliga aufeinandertreffen, geht es für die Gastgeber nur noch um eine theoretische Chance, während die Baunataler sich mit einem Dreier noch die Möglichkeit auf den Klassenerhalt erhalten wollen.

Für die SG Schauenburg ist selbst bei einem Erfolg gegen die Hessenliga-Reserve in diesem Nachbarschaftsduell der Klassenerhalt wohl faktisch nicht mehr möglich. Dies ist dem Aufsteiger auch bewusst, dennoch hat ein Derby seine eigenen Gesetze, bei dem jeder jeden schlagen kann. Es ist für die SG das drittletzte Heimspiel, in dem die Mannschaft ihren Zuschauern noch einmal etwas bieten will.

„Unsere Fans haben uns während der Saison toll unterstützt, jetzt wollen wir uns dafür zum Abschluss mit guten Leistungen bedanken“, sagt Schauenburgs Trainer Jurek Förster. Der Coach kann heute Abend wieder auf die zuletzt fehlenden Marcel von Dalwig und Marvin Kues zurückgreifen. Wie Schauenburgs erster Vorsitzender Heinz Mähl mitteilte, wird Jurek Förster die Schauenburger auch in der nächsten Saison weiter trainieren.

Unglücklich verloren die Gäste vom KSV Baunatal II am Wochenende gegen Mitabstiegkonkurrent SC Willingen in der Nachspielzeit mit 0:1, dies gilt es heute wieder gutzumachen. Für die Gäste ist es in Schauenburg die letzte Auswärtspartie, bevor die Hessenliga-Reserve in den folgenden drei Heimpartien den Klassenerhalt wie im vergangenen Jahr perfekt machen will.

Shikh Shihni optimistisch

Trainer Mikaeil Shikh Shihni ist trotz der angespannten personellen Situation optimistisch. „Wir wollen uns für die 0:1-Niederlage aus der Vorrunde revanchieren, die Mannschaft ist hochmotiviert“, sagt der Coach. Verzichten muss er auf den gesperrten Gökhan Topsakal und Güneyt Ciftci, der dienstlich verhindert ist. Dazu fehlt der Langzeitverletzte Lars Frerking. Wieder an Bord sind dagegen die zuletzt fehlenden Onur Alkin und Jan Iksal.

Von Horst Schmidt

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