Verbandsliga: MFV zu Gast bei starken Aufsteiger

Beetz plant einige Umstellungen

Boris

Melsungen. Der Druck wächst: Das Spielertrainer-Duo Timo Rudolph und Sascha Beetz vom Fußball-Verbandsligisten Melsunger FV plant vor der Begegnung beim stark gestarteten Aufsteiger GSV Eintracht Baunatal (So. 15 Uhr) personelle Veränderungen.

„Namen spielen keine Rolle. Wir werden in der Trainingswoche genau hinsehen, wer sich anbietet“, sagt Beetz nach dem enttäuschenden Heimauftritt beim 1:2 gegen den SV Weidenhausen in der Vorwoche. Alternativen stehen genug zur Verfügung. Kevin Hermansa ist aus dem Urlaub zurück, Boris Bajic hat seine Sperre abgesessen. Offen ist noch der Einsatz von Jan Hille (Oberschenkelverletzung).

Nur einen Zähler aus den ersten beiden Spielen verbuchten die Bartenwetzer. „Das ist für uns zu wenig“, sagt Beetz. Gegen das offensivstarke Team aus Weidenhausen fehlte vor allem die nötige Entlastung durch die eigenen Offensivkräfte. Zu groß waren die Räume für den Gegner, zu statisch das Angriffsverhalten der Stürmer. Aufsteiger Baunatal hat hingegen einen Fabelstart hingelegt, die ersten beiden Partien gewonnen und lebt vor allem von seinen Stürmern. Niels Willer, mit 43 Treffern in der Aufstiegssaison Torschützenkönig der Gruppenliga und der vor der Saison aus Arolsen gekommene Florian Pusch, der beim FC Ederbergland bereits Hessenligaerfahrung sammeln konnte, sind ein brandgefährliches Angriffsduo.

Im Winter trafen beide Teams in einem Vorbereitungsspiel aufeinander, Melsungen behielt damals mit 6:4 die Oberhand. „Baunatal war löchrig in der Abwehr“, hat Beetz eine Schwachstelle beim Aufsteiger ausgemacht. Sein Trainerkollege Rudolph sieht auch eine Chance darin, dass die Gastgeber noch ungeschlagen sind. „Baunatal hat nach zwei Siegen keinen Druck, das könnte für uns ein Vorteil sein,“ hofft er auf Nachlässigkeiten beim Team von Trainer Manfred Katluhn.

„Melsungen ist eine gestandene Verbandsligamannschaft und für mich der Favorit im Spiel“, bewertet Baunatals sportlicher Leiter Stefan Morawek die zwei Auftaktsiege als „sechs Punkte gegen den Abstieg“. Hinter dem Einsatz des an der Schulter verletzten Abwehrspielers Nils Stollmaier und des angeschlagenen Spielmachers Christopher Löbel steht noch ein Fragezeichen. (stu) Foto: Hahn/nh

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