Verbandsliga: KSV Hessen II muss sich im Derby gegen CSC 03 mit 2:2 begnügen

Befreiungsschlag verpasst

Schusschance: CSC-Mittelfeldmann Michael Dawid (rechts) holt gegen Sergio Sosa Perez zum Schuss aus. Foto: Fischer

Kassel. Am Ende hieß es 2:2 (1:0). Trotz zweimaliger Führung reichte es für Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II im Derby gegen den CSC 03 nur für einen Punkt. Die Junglöwen verpassten zwar den Befreiungsschlag im Abstiegskampf, kletterten aber trotzdem auf Rang elf.

KSV-Trainer Thorsten Hirdes war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Die Leistung hat gestimmt. Wir müssen das Spiel aber gewinnen.“ Sebastian Schmeer brachte die Junglöwen zunächst auf Kurs. KSV-Rechtsverteidiger Steven Rakk legte nach einer sehenswerten Einzelaktion vor dem Kasten quer – der Rest war Formsache (31.). Der CSC wirkte geschockt. Erste Offensivakzente setzten die Gäste erst kurz vor der Halbzeit. Stürmer Recep Ersoy scheiterte mit einem Kunstschuss von der Strafraumgrenze an KSV-Keeper Valentin Kliebe (42.). Kurz darauf hatten die Junglöwen Glück: Nach einem Eckball kam Innenverteidiger Florian Steinhauer im Strafraum frei zum Schuss – Latte.

Die Großchance die Führung auszubauen, ließ KSV-Stürmer Schmeer kurz nach der Pause aus. Kapitän Tobias Bredow flankte auf den gebürtigen Schwalmstädter, der den Torwart umkurvte und am leeren Tor vorbeizielte (53.) Besser machte es Christian Käthner wenig später auf der anderen Seite. Über die rechte Seite drang er in den Strafraum ein und ließ Kliebe im Tor keine Chance (56.).

Im Anschluss waren die Gäste am Drücker. Die Schützlinge von Trainer Lothar Alexi präsentierten sich nach dem Seitenwechsel wesentlich agiler und spielten sich zahlreiche Torchancen heraus. Das Tor fiel dann aber für den KSV. Nach einem scharf geschossenen Eckball stand Murat Osmanoglu am zweiten Pfosten goldrichtig und netzte zur wiederholten Führung für die Junglöwen ein (84.). Die Entscheidung? Von wegen. Die Gäste liefen noch einmal an, um die drohende Niederlage abzuwenden.

In der 88. Minute war es schließlich der eingewechselte Sven Pape, der nach Vorarbeit von David Simoneit den Ausgleich markierte. Die unsortierte Hintermannschaft der Junglöwen machte dabei keine glückliche Figur. CSC-Trainer Alexi konnte mit dem Punkt am Ende gut leben: „Die taktische Ordnung stimmte weitgehend. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und sich diesen Punkt absolut verdient.“ Sein Gegenüber Thorsten Hirdes haderte: „Das ist ärgerlich. Wir führen kurz vor Schluss 2:1 – dann müssen wir auch gewinnen.“

Von Raphael Wieloch

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