TSV Mengsberg will mit Lars Berger gegen Trend angehen

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Lars Berger

Mengsberg. Beim TSV Mengsberg ist Ernüchterung eingekehrt. Nach elf Niederlagen aus zwölf Spielen bedarf es viel Fantasie, um noch an den Klassenerhalt zu glauben.

„Wir wissen selbst, dass einiges fehlt, um konkurrenzfähig zu sein. Deswegen sind Taktik, System und Gegner aktuell für uns unerheblich“, sagt der Sportliche Leiter Martin Kubitschko vor der Partie in der Fußball-Verbandsliga beim CSC 03 Kassel (So. 15 Uhr). Im Vergleich zum deprimierenden 1:5 gegen den SV Neuhof wird nun auch noch der formstärkste Mann fehlen: Tobias Bechtel. Der Torwart hatte sich bei einer Abwehraktion vor dem 1:4 am Dienstag am Knöchel verletzt und hat ein Sportverbot erhalten. Zum Glück für den TSV ist sein Ersatz höherklassig erprobt. Lars Berger springt ein. Der Routinier hatte zuletzt auf diesem Niveau am 17. Mai beim 3:1 in Willingen ausgeholfen. Damals noch im Trikot des 1. FC Schwalmstadt.

Mit den Ex-Schwalmstädtern Fabian Hett, zuletzt immerhin eingewechselt, und Dardan Rama, dessen Erkältung langsam abklingt, drängen zwei erfahrene Kräfte in die Startelf. Dritter im Bunde ist Dennis Dorfschäfer, der im Kellerduell gesperrt fehlte. Fraglich ist indes der Einsatz von Lukas Berneburg wegen einer Knöchelverletzung. Dem Mittelstürmer fehlt wie seinen Kollegen auch Glück. Gegen Neuhof hatte er nach wenigen Sekunden eine gute Szene, drang in den Strafraum ein und wurde spektakulär von Gyorgi Zarevski vom Ball getrennt. „Da haben nur Zentimeter gefehlt und es hätte Rot und Elfmeter gegeben“, blickt Kubitschko zurück.

Bei Gegner CSC 03 ist die Marschrichtung klar. „Ein Heimsieg ist Pflicht“, sagt Trainer Lothar Alexi, der einst sensationell mit der TSG Wattenbach in die Hessenliga marschierte, und schiebt nach: „Jeder erwartet einen klaren Sieg – der eigene Hochmut könnte die größte Herausforderung sein“, erklärt Alexi. Sein Team ist seit vier Partien ungeschlagen. Karim Kouay (Knöchelabsplitterung) fehlt. Moritz Murawski steht wieder zur Verfügung. 

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