Verbandsliga: Melsunger FV kann KSV II überholen – Quartett ist wieder am Start

Die beste Hinrunde lockt

Kehrt zum Hinrundenfinale gegen den KSV Hessen II in den MFV-Kader zurück: Innenverteidiger Philipp Ruppert (l.), hier im Duell mit Sefa Cetinkaya (damals KSV Baunatal II). Foto: Kasiewicz

MELSUNGEN. Vier Tabellenplätze, aber nur zwei Punkte trennen den Melsunger FV als Siebter der Verbandsliga und den KSV Hessen Kassel II vor ihrem Vergleich am Sonntag ab 14.30 Uhr auf der Melsunger Freundschaftsinsel. Damit ist klar: Ein Sieg und schon würden die Hausherren an den Gästen vorbeiziehen, auf 28 Punkte kommen und damit die beste Hinrunde seit ihrer Verbandsliga-Zugehörigkeit abschließen.

Hinreichend Anreize sind also für die Bartenwetzer gesetzt, um sich im Duell gegen die Regionalliga-Reserve nochmals richtig rein zu knien. Passend dazu bieten sie beste Moral (Coach Sascha Beetz: „Unsere Mentalität hat sich prima entwickelt“.): Nie aufgebend, gelang es Henrik Heinemann, Mario Kilian (2) und Nick Krug gegen Korbach ein 0:2 ein 4:2 umzukehren. Und zuletzt gegen Rothwesten nach einem 2:4-Rückstand innerhalb der letzten Spielminuten durch Alexander Schmidt und Krug noch ein 4:4 zu erzielen. „Solch’ ein Ergebnis schenkt einem mehr Erkenntnisse als ein 3:0“, zeigt sich MFV-Coach Timo Rudolph beeindruckt vom Verlauf dieser Partie. In der erstmals eine offensivere Ausrichtung mit einem 4:1:4:1-System geboten wurde. Doch auch das bewährte 4:2:3:1 bleibt eine Option.

Denn der stets mögliche Wechsel bietet die nötige Flexibilität, sich bei veränderten Verhältnissen der neuen Situation anzupassen. Dies gilt umso mehr, als mit Philipp Ruppert, Carlos Michel, Sebastian Stöhr und Marvin Haas vier Akteure gegen den KSV zur Verfügung stehen, die gegen Rothwesten fehlten.

KSV II ohne gesperrtes Duo

Das sind Optionen zur besten Zeit. Denn mit den Junglöwen reist eine Mannschaft an, die vor zwei Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz rangierend nur zwei Zähler Rückstand zur Spitze besaß. Diese gute Ausgangslage jedoch mit dem 1:2 in Korbach und dem 0:2 gegen Eschwege verspielt hat. Und in Melsungen Kapitän Murat Osmanoglu nach Gelb-Roter Karte sowie Antreiber Tobias Bredow (Rot) ersetzen muss.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn der MFV spielt eine prima Saison“, erklärt Thorsten Hirdes. Der KSV-Trainer hofft jedoch, seine Personalprobleme mit Hilfe aus dem Regionalliga-Kader beheben zu können. (zkv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.