KSV-Reserve übernimmt mit 3:1 gegen Willingen Tabellenspitze der Verbandsliga

Bissige Junglöwen vorn

Überzahlspiel: Rolf Sattorov, Torschütze der KSV-Reserve zum 1:0, und Taekhyun Lee behaupten sich beim 3:1-Erfolg der Junglöwen gegen den Willinger Tobias Schumann. Foto: Koch

Kassel. Der Höhenflug der U 23 des KSV Hessen Kassel in der Fußball-Verbandsliga hält an: Nach dem 3:1 (3:0)-Erfolg gegen den SC Willingen grüßt die Mannschaft von Trainer Thorsten Hirdes von der Tabellenspitze.

Vor allem in den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer bissige und zugleich sehr konzentrierte und disziplinierte Junglöwen, die reichlich Ballbesitz hatten und einen sicheren Spielaufbau betrieben. Einzige Schrecksekunde war eine starke Einzelaktion von Willingens Patrick Plonka, die KSV-Torhüter Christoph Winterhagen glänzend vereitelte (11.). Ansonsten stand die Defensive sicher.

Im Angriff brachte Torjäger Rolf Sattorov den ersten gefährlichen Angriff zur Führung für die Gastgeber im Tor unter (16.). Oliver Scherer verpasste nach 20 Minuten noch knapp den Ball, stand drei Minuten später aber frei und köpfte gegen die Laufrichtung von SC-Keeper Yannick Wilke zum 2:0 ins Netz.

Mit der Führung im Rücken wurde das KSV-Spiel noch dominanter, Willingen kam kaum über die Mittellinie hinaus. Jens Wörner (35.) und Sattorov (37.) ließen gute Chancen ungenutzt. Zwei Minuten vor der Pause schlug es dann aber doch nochmal im Willinger Tor ein. Sattorov setzte Taekhyun Lee in Szene. Dieser bewies Übersicht und legte an Wilke vorbei zu Tobias Bredow, der zum 3:0 einschob (43.) - die Vorentscheidung war gefallen.

„Die Laufbereitschaft, die Aggressivität und die Spielkontrolle waren in Ordnung. Das alles hätten wir im zweiten Durchgang gern beibehalten“, meinte Hirdes. Doch seine Mannschaft tat ihm den Gefallen nicht und gab die Partie aus der Hand. Willingen schlug daraus prompt Kapital. Matthias Bott kam im Strafraum unbedrängt an den Ball und erzielte das 1:3 (56.). Bis auf einen Lupfer von Sattorov (67.) kam von den Junglöwen nichts mehr. Stattdessen begann das Zittern, denn zweimal verpasste Bott den Anschlusstreffer nur knapp (70./73.). Zudem wurde ein Kopfballtor von Plonka wegen Abseits aberkannt, sodass es beim 3:1-Sieg blieb.

„Die zweite Hälfte war nicht gut von uns, das müssen wir viel besser machen. Aber letztlich sind wir mit dem Sieg zufrieden“, lautete Hirdes’ Fazit.

Von Tobias Kisling

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