Rothwesten muss sich nach spätem Eigentor mit 2:2 gegen Sand begnügen

Bittere letzte Sekunden

Hochball: Der Rothwestener Nico Eckhardt (in Rot) versucht, sich im Kampf um den Ball gegen die Sander Viktor Moskaltchuk (links) und Mike Lengemann zu behaupten. Foto: Fischer

Fuldatal. Sie mussten zwar einräumen, dass sich der SSV Sand den einen Punkt mehr als verdient hatte. Doch wie der 2:2-Ausgleich der Gäste nach 1:1-Halbzeitstand in letzter Minute zustande kam, wird den Verbandsliga-Fußballern des TSV Rothwesten noch lange in Erinnerung bleiben.

Nur noch wenige Sekunden waren im Bergstadion zu spielen. Die Sander warfen alles nach vorn, auch Torhüter Johannes Schmeer fand sich im TSV-Strafraum ein. Ein Freistoß von der Außenlinie segelte in den Sechzehner, wo der für Christoph Herbst im Tor stehende Florian Rossbach den Ball nicht zu fassen bekam. Stattdessen fiel er auf den Fuß des überraschten Kapitäns Ullrich Siewert, und von dort kullerte das Spielgerät zum Ausgleich ins Netz.

Den Rothwestenern blieb der Trost, im Vergleich zum letzten Spiel gegen Eschwege, wo sie chancenlos waren, deutlich aufsteigende Tendenz bewiesen zu haben. Sie ließen sich auch nicht beeindrucken, als die ballsicheren Gäste stürmisch begannen und erste Möglichkeiten herausspielten.

Aus heiterem Himmel glückte das erste Tor aber dem TSV. Nach einem Querpass in den Strafraum verpassten zwei Abwehrspieler des SSV, Sebastian Ullrich stand frei und nahm das Geschenk dankbar an (11.). Nach einem Fehler von Nico Eckhardt in der Vorwärtsbewegung und folgendem Pass in die Schnittstelle der Deckung umkurvte Bayrak den machtlosen Rossbach und glich aus (43.).

Nach dem Wechsel drückten die Gäste mit Macht auf das 2:1. Mit etwas Glück überstanden die Rothwestener jedoch alle Angriffe des Tabellenfünften.

Wiederum aus dem Nichts heraus legten die Gastgeber zum zweiten Mal vor. Der in der Innenverteidigung aufgebotene Kevin Seeger nahm sich ein Herz, stürmte mit dem Ball am Fuß nach vorn und zog aus 20 Metern unhaltbar ab (82.). Der TSV hatte den Sieg vor Augen, ehe das bittere Ende folgte. (wba)

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