Heimspiel gegen die SG Hombressen/Udenhausen

Der Blick beim Lichtenauer FV geht nach vorne

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Alles soll besser werden: Gegen den SC Willingen vergeigten Vasilije Radenovic (li.) und seine Teamkollegen des Lichtenauer FV zahlreiche Chancen. Am Sonntag gegen Hombressen/Udenhausen will der Aufsteiger besser zielen, aber insgesamt auch wieder besser spielen.

Einen Tag nach dem 0:1 gegen den SC Willingen haderte Erkan Kilci noch immer mit dem Spiel auf Kunstrasen am Mittwochabend.

Mit der eigenen Leistung in der sehr dürftigen ersten Spielhälfte. Vor allem aber mit den vielen vergebenen Chancen. „Wenn man so ein Spiel verliert, weil man so viele Chancen vergibt, dann tut das richtig weh“, sagt der Sportliche Leiter des Lichtenauer FV. Doch viel Zeit, den verpassten Punkten nachzutrauern, bleibt dem LFV nicht. Bereits am Sonntag (15 Uhr) geht es gegen die SG Hombressen/Udenhausen. Wieder auf dem geliebten Rasenplatz, wo der Aufsteiger die Punkte sieben, acht und neun einfahren will.

Während der LFV mit zwei Siegen in die neue Spielklasse startete, kassierte die SG Hombressen/Udenhausen zum Auftakt zwei Niederlagen: Erst eine 1:4-Pleite bei der SG Bad Soden, dann die 0:4-Klatsche gegen den CSC 03 Kassel. Immerhin gab es am Mittwoch beim 3:3 beim FC Körle den ersten Punktgewinn, bei dem die SG H/U große Moral offenbarte. Denn nach einem 0:2-Pausenrückstand und dem 0:3 nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff, wehrte das Team um Kapitän Marvin Schmidt die drohende Niederlage innerhalb von nur 21 Minuten ab.

Neben dem dritten Verbandsliga-Heimspiel hätten sich die Besucher am Sonntag auch auf ein Familientreffen freuen können. Denn bei den Gästen läuft mit Fabio Welker der Bruder von LFV-Neuzugang Tim Welker auf. Der für die Innenverteidigung vorgesehene Ex-KSV-Spieler laboriert allerdings immer noch an den Folgen einer Sprunggelenkverletzung von Anfang August im Testspiel gegen Melsungen, weshalb das Treffen auf dem Rasen am Sonntag ausfällt. Mit Mario Bajo fehlt ein weiterer Innenverteidiger, der aus familiären Gründen in seiner Heimat Kroatien weilt. Haris Ljatifi fällt mit einer Knieprellung aus.

„Wir rechnen wieder mit einem tief stehenden Gegner“, sagt Kilci. Auf dem wesentlich größeren Rasenplatz will der LFV vor allem seine spielerische Linie wiederfinden. „Ich bin mir sicher, dass das 0:1 nur ein Ausrutscher war“, sagt Kilci mit Blick auf die Niederlage gegen Willingen. Am Freitag in der Besprechung nach dem Abschlusstraining soll die erste Saisonpleite endgültig abgehakt werden. „Dann“, sagt Kilci, „zählen nur noch die drei Punkte im Heimspiel am Sonntag.“  raw

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