Verbandsliga: KSV Hessen Kassel II siegt 2:1 im Spitzenspiel gegen Schwalmstadt

Blitzstart und Traumtor

Bejubeln den Blitzstart: KSV-Torschütze René Ochs (von links) und seine Mitspieler Alexander Schüler, Rolf Sattorov, Taekhyun Lee und Jens Wörner feiern das Führungstor nach 32 Sekunden. Foto: Fischer

Kassel. Die Regionalliga-Reserve des KSV Hessen Kassel hat ihr letztes Spiel der Fußball-Verbandsliga in diesem Jahr mit 2:1 (1:0) gegen den 1. FC Schwalmstadt gewonnen. Die Junglöwen erzielten zwei bemerkenswerte Tore und überholten die Schwälmer damit in der Tabelle.

Der erfahrene Kasseler René Ochs brauchte nur 32 Sekunden, um den Blitzstart ins Spitzenspiel perfekt zu machen: Ex-Schwälmer Rolf Sattorov hatte den Ball zuvor gut behauptet und dann auf Ochs abgelegt, der das 1:0 markierte. Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit auf dem nassen und dadurch schnellen Kunstrasen nicht ins Spiel. Die Junglöwen agierten kombinationsstark und erschufen dadurch zahlreiche Tormöglichkeiten. „Die Laufbereitschaft und Stabilität waren klasse und haben heute den Grundstein gelegt“, merkte auch KSV-Trainer Thorsten Hirdes an.

Nach 25 Minuten musste sich der FCS bei Torwart Sacir Nikocevic bedanken, der innerhalb von drei Minuten seine Mannschaft mit Paraden gegen Alexander Schüler (23., 24.) und Ochs (25.) gleich mehrfach im Spiel hielt. Auch gegen Sattorov hielt Nikocevic seinen Kasten sauber: Erst parierte er einen Schuss aus dem Spiel heraus (40.), dann wehrte er einen Foulelfmeter von Sattorov ab, der zuvor von Jan-Philipp Trümner gefoult worden war (42.).

Nach der Pause kam Schwalmstadt zunächst besser in die Partie. Ricardo Seck scheiterte in dieser Phase zweimal hintereinander an KSV-Keeper Piotr Gorczyca (52., 54.), doch der KSV baute seine Führung aus - und wie: Der KSV eroberte im Schwälmer Spielaufbau den Ball, von der linken Seite setzte dann Jens Wörner Ochs im Strafraum in Szene. Ochs nahm den Ball stark mit der Brust an und fand die Lücke im Abwehrverbund: Dort war Taekhyun Lee eingelaufen, der aus spitzem Winkel auf 2:0 erhöhte (60.). Wenig später streifte ein feiner Freistoß vom Ex-Kasseler Sefa Cetinkaya die Latte (62.), dann köpfte Cetinkaya eine Flanke zum , etwas überraschenden 1:2-Anschluss ins Kasseler Tor (64.).

Nach einem groben Foul an Ochs brannten dem Schwälmer Kevin Kutzner alle Sicherungen durch: Einem Wortgefecht folgte ein Tritt von Kutzner gegen Nael Najjer. Der Unparteiische war wohl der Einzige, der darin keine Tätlichkeit gesehen hatte und zeigte Najjer und Kutzner Gelb. Beide Teams probierten noch ein Tor zu erzielen, es bleib allerdings beim 2:1-Endstand.

„Ich hatte nie so richtig das Gefühl, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben. Wir haben insgesamt nur sehr wenig zugelassen“, sagte der zufriedene Trainer Hirdes.

Von Gregory Dauber

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