Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt ohne Kacuri gegen formstarken Neuling Kaufungen

Bloß kein Unentschieden

Eine Konstante im Schwalmstädter Team: Jan-Philipp Trümner (rechts, hier gegen den ehemaligen Weidenhäuser Lukas Fricke) will mit dem FCS endlich den ersten Heimsieg landen. Foto: Haun/nh

Ziegenhain. Nach sieben Spielen gucken sie auch beim 1. FC Schwalmstadt auf die Tabelle der Fußball-Verbandsliga. Eine Erkenntnis: zu viele Unentschieden. „Dauerhaft bringt uns das wenig. Langsam sind wir in der Pflicht zu liefern“, sagt Trainer Marco Schwab und fordert drei Punkte gegen den SV Kaufungen (So. 15 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion).

Mit vier Remis sind die Schwälmer in dieser Statistik spitze. In der vergangenen Runde gab’s insgesamt lediglich sechs Punkteteilungen. Und nun kommt ein Gegner, der in der Liga angekommen ist. 3:1 in Eschwege, 3:2 gegen Lehnerz und am Mittwoch 2:2 beim CSC 03 Kassel – Kaufungen liegt nur noch zwei Zähler hinter der Schwab-Elf.

„Kaufungen hat ein eingespieltes Team. Da müssen wir hellwach sein“, sagt Schwab. Akteure wie die Torjäger Tobias Boll und Miguel Schneppe, Innenverteidiger Rene Pritsch und die Mittelfeldspieler Niklas Toth sowie Kevin van der Veen reifen seit der Jugend zusammen bei den Lossetalern und haben den Durchmarsch von der Kreisoberliga bis in die Verbandsliga mitgemacht.

Schneppe fehlt nun verletzt. Die Einsätze von Toth (Beruflich) und Jonas Kaczenski (Erkältung) sind fraglich. Kein Problem beim SV, denn alle Positionen sind doppelt besetzt. Mit Marvin Steube, Niclas Thöne (beide OSC Vellmar), Torwart Niklas Grujo (Eintracht Vellmar), Cedric Dziabas (TSV Rothwesten), Bastian Schäfer (SSV Sand) und Kevin Hermansa (Melsunger FV) verfügen sechs Neue über Hessen- oder Verbandsligaerfahrung. In Ziegenhain könnten alle beginnen.

„Schwalmstadt ist eine junge, spielstarke Mannschaft, die kompakt steht und die Räume eng macht. Mit Patrick Herpe haben sie einen sehr guten Stürmer“, sagt Kaufungens Trainer Jörg Müller. Der 59-Jährige hat einst 2. Liga für Hessen Kassel gespielt und war unter anderem als Jugendkoordinator beim SC Paderborn tätig.

Bei den Gastgebern gibt es nach dem 1:1 in Sand keine Stammplatzgarantien. Zurück in die Elf drängen Maximilian Schuch und Ricardo Seck. Wieder im Training sind Alex Dietz, der sich über die zweite Mannschaft empfehlen soll, und Brian Mitchell. Eher keine Alternative zu etablierten Kräften wie Jan-Philipp Trümner und Kapitän Herpe ist Leon Lindenthal. Der Angreifer ist grippegeschwächt und hat Oberschenkelbeschwerden. Sicher fehlt Adonis Kacuri (verhindert), dem in Sand sein erstes Tor gelang. Und ein Unentschieden sicherte, was nun zu wenig wäre. (sbs)

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