Fußball-Verbandsliga: Brandner darf beginnen

1. FC Schwalmstadt gegen SSV Sand ohne Dietz und Herpe

+
Muss sich wieder reinhängen: Schwalmstadts Jan Niklas Brandner (links), hier noch zu Kreisoberliga-Zeiten mit der FCS-Reserve gegen den Neukirchener Niels Kirchner.

Treysa. Das vierte (und wohl letzte) Saisonspiel in Treysa auf Kunstrasen steht auf dem Plan. Bislang haben die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt hier mit Toren gegeizt.

Jeweils 1:0 gewann der heimische Verbandsligist gegen den SV Neuhof und RSV Petersberg, unterlag dazwischen im Derby 0:1 gegen den TSV Mengsberg. Jetzt ist das Team von Trainer Atilla Güven gegen den Tabellendritten SSV Sand (Sa. 15 Uhr) gefordert.

„Ich bin auch offen für ein 10:9, solange wir gewinnen“, betont Güven, dessen Team zuletzt stark von der Grippewelle betroffen war. Als Vorletzter der Erkrankten hat sich Leonard Freund gestern im Training zurückgemeldet. Möglich, dass der Ex-Neukirchener wie gegen Petersberg starten darf. Neben zwei Plätzen im Angriff ist der Posten des linken Verteidigers umkämpft, weil sich bei Alex Dietz die Erkältung am hartnäckigsten zeigt und er keine Option für das Sand-Spiel ist.

Spannend ist daneben die Besetzung in der Offensive, wo neben dem bewährten 4:2:3:1-System eine Variante mit zwei echten Stürmern (Brian Mitchel, Leon Lindenthal) möglich ist. Fest steht für Güven allein, dass Jan Niklas Brandner zum zehnten Mal in dieser Runde beginnen darf – und zwar auf Außen. „Janni kann im Angriff alles spielen. Wir wollen gegen einen starken Gegner, der mit vielen Instinktfußballern gespickt ist, mutig auftreten“, betont Güven, der neben den Langzeitverletzten auch auf den gesperrten Patrick Herpe verzichten muss. Dafür wird Peter Liebermann das Team als Kapitän aufs Feld führen – und soll an der Seite von Timo Brauroth für Struktur im zentralen Mittelfeld sorgen.

Gegen eine Mannschaft, gegen die der FCS das Siegen verlernt zu haben scheint. Zwischen November 2011 und August 2015 hatte Schwalmstadt gegen Sand nämlich noch fünf von sechs Vergleichen gewonnen. Seitdem holte der SSV acht Punkte und blieb in vier Partien ungeschlagen. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Während sich Schwalmstadt in der Winterpause gezielt verstärkt hat, tun wir uns traditionell immer etwas schwer, in Fahrt zu kommen“, sagt Peter Wefringhaus. Das liegt daran, dass die Bad Emstaler im Gegensatz zu den Schwälmern nur über einen Rasenplatz verfügen und keine Einheit auf Kunstrasen bestreiten konnten.

Zudem sind die Gäste personell gebeutelt. Daniel Wagner (Kniebeschwerden) und Viktor Moskaltschuk (Knorpelschaden im Fuß) fehlen sicher. Der Ex-Gilsa/Jesberger Steffen Klitsch, der nach einem Bänderriss das Training wieder aufgenommen hat, ist maximal ein Kandidat für die Bank. „Dennoch wollen wir das Spiel diktieren und die beiden Erstplatzierten nochmal angreifen“, sagt Wefringhaus, die wie berichtet nach der Saison beim SSV aufhört und dann mit einer Pause als Trainer liebäugelt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.