Verbandsliga: FCS-Coach Schweigert blickt nach vorn – Rudolph lobt Torwart Nödel

Brandner ersetzt Meier

Peilt in der Rückrunde den Relegationsrang an: Schwalmstadts Sefa Cetinkaya. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Gegensätzlicher könnten die ausgegebenen Ziele bei den beiden heimischen Fußball-Verbandsligisten nicht sein. Während der 1. FC Schwalmstadt zumindest den Relegationsrang anpeilt, geht es für den Melsunger FV erstmal nur um den Klassenverbleib. 1. FC Schwalmstadt

Die Veränderungen: Die Winter-Wechselbilanz mit dem Verlust von André Meier sowie Jan Niklas Brandner als Neuzugang fällt rein rechnerisch ausgeglichen aus. Die Rückkehr der am Jahresende 2015 noch verletzten Kevin Kutzner, Jan Henrik Wolf, Jan Philipp Trümner, Leon Lindenthal, Adonis Kaquri sowie von Kapitän Steven Preuß lässt die FCS-Verantwortlichen dagegen wieder zuversichtlicher nach vorne schauen. Allein die langzeitverletzten Alessandro Seck und Yannik März fehlen noch.

Die Vorbereitung: Nach einer engagierten Vorbereitung, darunter eine überflüssige 2:3-Niederlage gegen Melsungen und dem 1:0-Sieg gegen Wabern folgt unter der Woche das Spiel gegen den VfB Schrecksbach sowie die Generalprobe gegen Gruppenligisten TSG Sandershausen (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasenplatz Treysa).

Die Ziele: Zwölf der 19 Spieltage grüßte der 1. FC Schwalmstadt von der Tabellenspitze, darunter sieben Wochen in Folge. Mit zwei bereits mehr absolvierten Spielen gegenüber dem Top-Team der Liga beträgt der Rückstand zum Platz an der Sonne aktuell sechs Punkte. Verständlich, dass Trainer Hans Schweigert die Frage nach den Zielen seiner Elf vorsichtig formuliert: „Wir wollen weiter oben mitspielen, uns bestätigen und weiter verbessern.“ Gelingt das, ist logischerweise auch der Relegationsrang in Reichweite.

Das Auftaktprogramm: Nach der Vorbereitung geht es in vier Spielen um Punkte, von denen drei auf eigenem Platz ausgetragen werden. Und in denen die gute Heimbilanz mit bislang fünf Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage fortgeführt werden kann. In der Hinrunde gab es gegen die Topteams Bad Soden (1:2) und Spitzenreiter Steinbach (1:3) Niederlagen. Auch das soll in der Rückrunde abgestellt werden.

Melsunger FV

Die Veränderungen: Das Trainergespann Timo Rudolph/Sascha Beetz vertraut seinem Kader, denn mit Verteidiger Marc Wenderoth (vom SV Niederaula) gab es während der Winterpause lediglich einen Zugang zu vermelden. Als solchen könnte man auch Kevin Hermansa bezeichnen, der nach langer Verletzungspause wieder dabei ist. Dagegen hat sich Sebastian Stöhr zurückgezogen und steht nur noch im Notfall zur Verfügung. Christoph Grunewald muss nach seiner Kreuzband-OP pausieren.

Die Vorbereitung: Die Vorbereitung mit reichlich Trainingseinheiten und den Testspielen gegen Eintracht Baunatal (6:4), 1. FC Schwalmstadt (3:2), SG Brunslar/Wolfershausen (1:0), 1. SC Heiligenstadt (2:5) und SV Buchonia Flieden (3:9) vermittelte Trainer Rudolph die Erkenntnis, „dass wir nach vorne gut aufgestellt sind, jedoch in der Rückwärtsbewegung noch schneller kompakt werden müssen.“ Weiterhin freut er sich besonders über die tolle Entwicklung von Torwart Sebastian Nödel und die dynamischen Auftritte von Antreiber Henrik Heinemann, beklagt jedoch den Ausfall von Martin Aschenbrenner, der sich beim Spiel in Heiligenstadt am Knie verletzt hat. Und wohl für die Generalprobe am Samstag (13 Uhr) beim thüringischen Verbandsligisten SG Glücksbrunn Schweina ausfallen wird.

Die Ziele: Das Ziel bleibt unverändert: „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern“, erklärt Rudolph. Und die Chancen dafür stehen gut, denn das Auftaktprogramm ist nicht unbedingt als knüppelhart zu bezeichnen.

Das Auftaktprogramm: Arbeiten muss der MFV 08 an seiner Auswärtsbilanz. Gelegenheit dazu gibt es bereits im ersten Punktspiel beim Aufsteiger SG Schauenburg. Und zwei Wochen später kann die Bilanz beim Schlusslicht KSV Baunatal II weiter verbessert werden. Dazwischen steht noch das Heimspiel gegen Angstgegner Weidenhausen an.

Von Bernd Knauff

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