Justin Schumann ist der Dauerbrenner im Team der Junglöwen – Sonntag gegen Sand

„Er ist brutal zuverlässig“

In allen zwölf Saisonspielen dabei: Der KSV-Spieler Justin Schumann (rechts), hier im Duell mit dem Weidenhäuser Sören Gonnermann. Foto:  Koch

Kassel. Neben Kapitän Murat Osmanoglu ist Justin Schumann der einzige, der bisher alle zwölf Saisonspiele für Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II bestritten hat. Der Rückkehrer freut sich nach einer durch eine schwere Verletzung beeinträchtigte Saison beim OSC Vellmar auf jedes Spiel – und hat durchaus ambitionierte Ziele für sich und mit der Mannschaft. Am Sonntag wird der 20-Jährige zunächst gegen den SSV Sand verteidigen (15 Uhr, G-Platz).

Vor etwas über einem Jahr brach sich Schumann – damals noch in Diensten des OSC – im Verbandsliga-Derby gegen Baunatal den Mittelfuß. Ohne Fremdeinwirkung. „Das war bisher meine schwerste Verletzung“, sagt der Innenverteidiger, der sich danach wieder zurückkämpfte, jedoch letztlich trotz sieben Hessenliga-Einsätzen zu wenig Berücksichtigung fand. So kam es zur Rückkehr zum KSV, für dessen Erste er als U19-Spieler sogar schon im Kader beim Aufstiegsspiel in Kiel gestanden hatte.

Von daher hat der 20-Jährige durchaus noch höhere sportliche Ziele. „Natürlich möchte ich diese Saison erst einmal verletzungsfrei durchspielen und mich weiterentwickeln“, sagt er. „Aber wir haben derzeit einen ganz guten Lauf. Da schielt man schon nach oben Richtung Hessenliga.“ Und falls der Regionalliga-Trainer erneut sein Interesse bekunden würde, würde der Linksfuß auch nicht Nein sagen. „Natürlich wäre es toll, wenn ich im Stadion spielen könnte.“

Zunächst aber einmal ist der Junglöwe in der Defensive der Verbandsliga-Mannschaft gesetzt. „Er ist brutal zuverlässig und hat eine Top-Einstellung – ein grundsolider Typ“, lobt Trainer Thorsten Hirdes. „Er spielt nahezu fehlerfrei und ist ganz wichtig für die Mannschaft. Seine Stärken liegen im Passspiel und in der Luft.“

Nach Wacklern vor allem in der Defensive in den Topspielen gegen Schwalmstadt (2:4), Bad Soden (4:5) und Steinbach (3:3) trumpften die Junglöwen mit Schumann zuletzt bei der ambitionierten Lehnerzer Reserve (3:1) auf. Nun geht es für die Kasseler (4./33:20/24) gegen den ebenfalls stark eingeschätzten SSV Sand (9./29:26/18). „Wir dürfen Sand nicht zum Spielen kommen lassen und brauchen klare Bälle von hinten raus“, fordert Schumann. „Zuletzt gab es zu viele unnötige Freistöße für den Gegner.“

Von Sebastian A. Reichert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.