Verbandsliga-Duell endet 2:2

CSC 03 verspielt Führung gegen Johannesberg

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Ausgetanzt: Maximilian Werner (links), Torschütze des CSC 03 Kassel zur 1:0-Führung, umkurvt Paolo Mondo Mouegni von der SG Johannesberg. 

Trotz einer 2:0-Führung gewannen die Fußballer des CSC 03 Kassel ihr Verbandsliga-Heimspiel gegen die SG Johannesberg nicht. Die Gäste glichen durch frühe Tore aus.

Dabei ging das Spiel so los, wie es sich CSC-Trainer Lothar Alexi gewünscht haben dürfte. Druckvoll presste sein Team die Gäste in deren Hälfte. Fast jeder Zweikampf ging an die Rothosen, die sich kompakt, griffig und in Spiellaune präsentierten.

Früh belohnten sich die Kasseler: Über rechts kam der Ball auf Höhe der Strafraumgrenze zum flinken Maximilian Werner. Der 23-Jährige überlegte nicht lange, drehte sich artistisch zur Seite und wuchte den Ball an SGJ-Torwart Mitja Hofacker vorbei zur Führung ins Netz (6.).

Auch nach dem 1:0 spielte der CSC sein Pressing munter weiter, die Gäste kamen im ersten Durchgang zu keiner Chance aus dem Spiel heraus. Einzig Freistöße, wie der von Niklas Zeller (19.), sorgten für ein wenig Gefahr vor dem Tor von Lukas Rudolph. Doch die Gastgeber machten aus ihrer Überlegenheit zu wenig. So fiel das hochverdiente 2:0 folgerichtig durch einen Elfmeter: Manuel Schmidt war im Sechzehner von Johannesbergs Moise umgerissen worden, Christian Käthner knallte den Ball mit etwas Glück unter die Latte – 2:0 (41.).

Nach der Pause passte nur noch wenig beim CSC: Die Zweikämpfe gingen verloren, Trainer Alexi forderte von der Trainerbank vergeblich die Rückkehr zu Kompaktheit. Passend zum plötzlichen Schlendrian verteilte der CSC auch noch ein Gastgeschenk: Nach einer längst geklärten Situation prallt der Ball CSC-Verteidiger Lukas Iksal ans Bein, von dort kullert er zum Tor und Iksal selbst kam beim Rettungsversuch eine Sekunde zu spät – der Anschluss aus Sicht der Gäste (53.).

Jetzt wirkten die Hausherren noch verunsicherter, und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: SGJ-Kapitän Alex Reksius setzte sich über die linke Seite durch, seine Flanke erreichte den völlig frei stehenden Jasmin Campara, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (60.).

„Am Ende haben wir sogar eher einen Punkt gewonnen, als zwei verloren“, sagte Käthner. Immerhin gelang den Gästen trotz deutlicher Überlegenheit und weiteren Torchancen kein Treffer mehr. „Das Unentschieden geht schon in Ordnung“, stimmte CSC-Trainer Alexi bei. „Wir hätten im ersten Durchgang den Sack zumachen müssen.“

Von Thomas Lange

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